<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530</id><updated>2011-04-22T00:10:07.022+02:00</updated><title type='text'>Kanzeon</title><subtitle type='html'>Buddha hat uns gezeigt, wie die Welt, die wir durch unsere Verblendungen ganz falsch wahrnehmen wirklich aussieht und uns die Lehre dargelegt, wie wir dem Leiden dieser Welt entgehen können.

Da mag nun jemand sagen, das sei Glaubenssache. Aber das ist falsch! Denn es ist nur eine Sache der richtigen Sichtweise und diese können wir entwickeln. Der Buddhismus kann uns dabei helfen.

Möge uns der barmherzge Bodhisattva Avalokiteshvara beistehen, den Dharma zu erkennen und zu verwirklichen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>47</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-113022827424412323</id><published>2005-10-25T10:16:00.000+02:00</published><updated>2005-10-25T10:17:54.256+02:00</updated><title type='text'>Entstehung (Samyutta Nikaya, 26. Uppâda-Samyutta)</title><content type='html'>&lt;small&gt;So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sâvatthî, im Jeta-Haine, im Kloster des Anâthapindika. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was da, ihr Mönche, des Auges Entstehung ist, sein Bestand, sein Ins-Dasein-Treten und Offenbarwerden: des Leidens Entstehung ist es, der Krankheit Bestand, des Alters und des Todes Offenbarwerden. Was da des Ohres, der Nase, der Zunge, des Leibes und des Geistes Entstehung ist, deren Bestand, Ins-Dasein-Treten und Offenbarwerden: des Leidens Entstehung ist es, der Krankheit Bestand, des Alters und des Todes Offenbarwerden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was da, ihr Mönche, des Auges Aufhebung ist, seine Stillung und Endigung: des Leidens Aufhebung ist es, der Krankheit Stillung, des Alters und des Todes Endigung.  Was da des Ohres, der Nase, der Zunge, des Leibes und des Geistes Aufhebung ist, deren Stillung und Endigung: des Leidens Aufhebung ist es, der Krankheit Stillung, des Alters und des Todes Endigung."&lt;br /&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-113022827424412323?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/113022827424412323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=113022827424412323&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/113022827424412323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/113022827424412323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/10/entstehung-samyutta-nikaya-26-uppda.html' title='Entstehung (Samyutta Nikaya, 26. Uppâda-Samyutta)'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112789396051413744</id><published>2005-09-28T09:51:00.000+02:00</published><updated>2005-09-28T09:52:40.520+02:00</updated><title type='text'>Duldsamkeit</title><content type='html'>Abneigungsfrei, mit allem stets zufrieden,&lt;br /&gt;und unverzagt ertragend jede Widrigkeit ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ Sutta Nipâta 1.3.42 ]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112789396051413744?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112789396051413744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112789396051413744&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112789396051413744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112789396051413744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/09/duldsamkeit.html' title='Duldsamkeit'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112780421040729246</id><published>2005-09-27T08:54:00.000+02:00</published><updated>2005-09-27T08:56:50.413+02:00</updated><title type='text'>Innere Ruhe</title><content type='html'>In Wessen Innerem Unmut keinen Raum hat,&lt;br /&gt;wer über des Lebens Wechselfälle sich erhebt,&lt;br /&gt;ein solcher Mönch gibt beide Seiten auf,&lt;br /&gt;wie eine Schlange die alte, abgenutzte Haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ Sutta-Nipâta 1.1.6 ]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112780421040729246?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112780421040729246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112780421040729246&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112780421040729246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112780421040729246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/09/innere-ruhe.html' title='Innere Ruhe'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112307108280193201</id><published>2005-08-03T14:08:00.000+02:00</published><updated>2005-08-03T14:12:32.723+02:00</updated><title type='text'>Die drei Beweggründe zum Guten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Drei Beweggründe gibt es, ihr Mönche. Welche drei? Den persönlichen Beweggrund, den weltlichen Beweggrund und den Beweggrund der Lehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber, ihr Mönche, ist der persönliche Beweggrund? Da begibt sich ein Mönch in den Wald, zum Fuß eines Baumes, oder in eine leere Behausung und erwägt bei sich folgendermaßen: 'Wahrlich, nicht wegen der Gewänder oder der Nahrung oder der Wohnung, nicht dieser oder jener Wiedergeburt wegen bin ich von Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen, sondern im Gedanken: »Verfallen bin ich der Geburt, dem Altern und Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung, dem Leiden verfallen, von Leiden verzehrt. Ach, dass sich doch ein Ende dieser ganzen Leidensfülle erkennen ließe!« Wollte ich aber eben solche Genüsse suchen, die verlassend ich vom Hause fort in die Hauslosigkeit zog oder wenn ich gar Schlimmeres als das suchte, so wäre das nicht recht von mir. Und er denkt ferner: 'Angespannt sei nun meine Kraft, unbeugsam; gewärtig die Achtsamkeit, unverwirrt; gestillt der Körper, unerregt; gesammelt der Geist, Eins geworden!' Indem er so sich selber zum Beweggrund nimmt, gibt er das Schlechte auf, übt das Gute, gibt er das verwerfliche auf, übt das Untadelige und bewahrt sein Herz in Reinheit. Das, ihr Mönche, nennt man den persönlichen Beweggrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber, ihr Mönche, ist der weltliche Beweggrund? Da begibt sich ein Mönch in den Wald oder zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Behausung und erwägt also: 'Wahrlich, nicht wegen der Gewänder oder der Nahrung oder der Wohnung, nicht dieser oder jener Wiedergeburt wegen bin ich von Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen, sondern im Gedanken: »Verfallen bin ich der Geburt, dem Altern und Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung, dem Leiden verfallen, von Leiden verzehrt. Ach, dass sich doch ein Ende dieser ganzen Leidensfülle erkennen ließe!« Gesetzt ich, der ich derart der Welt entsagt habe, sollte nun einen Gedanken der Begierde hegen, einen Gedanken des Grolles, einen Gedanken der Schädigung. Groß aber ist dieser Weltbereich, und in diesem großen Weltbereiche gibt es Asketen und Priester, welche die magischen Kräfte und das himmlische Auge besitzen und der anderen Gesinnung erkennen. Diese sehen gar aus der Ferne, ohne selber in der Nähe sichtbar zu werden, und sie erkennen mit ihrem Geiste die Gesinnung. Diese nun würden von mir also wissen: »Seht da diesen edlen Sohn, der voll Vertrauen vom Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen ist, wie er von üblen, unheilsamen Dingen befleckt dahinlebt!« Und auch Geister gibt es, welche die magischen Kräfte und das himmlische Auge besitzen und der anderen Gesinnung erkennen. Auch sie sehen aus der Ferne, ohne selber in der Nähe sichtbar zu werden, und sie erkennen mit ihrem Geiste die Gesinnung. Auch jene würden von mir also wissen: »Seht da diesen edlen Sohn, der voll Vertrauen vom Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen ist, wie er von üblen, unheilsamen Dingen befleckt dahinlebt!« Da denkt dann der Mönch ferner: 'Angespannt sei nun meine Kraft, unbeugsam; gegenwärtig, die Achtsamkeit, unverwirrt; gestillt der Körper, unerregt; gesammelt der Geist, Eins geworden!' Indem er so die Welt zum Beweggrund nimmt, gibt er das Schlechte auf, übt das Gute, gibt er das Verwerfliche auf, übt das Untadelige und bewahrt sein Herz in Reinheit. Das, ihr Mönche, nennt man den weltlichen Beweggrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber, ihr Mönche, ist der Beweggrund der Lehre? Da begibt sich ein Mönch in den Wald, zum Fuß eines Baumes, oder in eine leere Behausung und erwägt also: 'Wahrlich, nicht wegen der Gewänder oder der Nahrung oder der Wohnung, nicht dieser oder jener Wiedergeburt wegen bin ich von Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen, sondern im Gedanken: »Verfallen bin ich der Geburt, dem Altern und Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung, dem Leiden verfallen, von Leiden verzehrt. Ach, dass sich doch ein Ende dieser ganzen Leidensfülle erkennen ließe!« Wohl dargetan ist vom Erhabenen die Lehre, klar sichtbar, unmittelbar wirksam, einladend, zum Ziele führend, jedem Verständigen verständlich. Es gibt nun aber unter meinen Mitmönchen solche, die wissend und erkennend verweilen. Wenn ich nun, der ich in die so wohl dargetane Lehre und Zucht Aufnahme fand, träge und nachlässig leben sollte, so wäre das nicht recht von mir.' Und ferner denkt er also:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;'Angespannt sei nun meine Kraft, unbeugsam; gegenwärtig die Achtsamkeit, unverwirrt; gestillt der Körper, unerregt; gesammelt der Geist, Eins geworden!'&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Indem er so die Lehre zum Beweggrund nimmt, gibt er das Schlechte auf, übt das Gute, gibt er das Verwerfliche auf, übt das Untadelige und bewahrt sein Herz in Reinheit. Das, ihr Mönche, nennt man den Beweggrund der Lehre. Diese drei Beweggründe gibt es, ihr Mönche.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#6633ff;"&gt;[ Angereihte Sammlung, Dreier Buch - Angutta Nikaya III.40 ]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112307108280193201?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112307108280193201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112307108280193201&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112307108280193201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112307108280193201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/08/die-drei-beweggrnde-zum-guten.html' title='Die drei Beweggründe zum Guten'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112255203875421240</id><published>2005-07-28T13:57:00.000+02:00</published><updated>2005-07-28T14:03:00.380+02:00</updated><title type='text'>Die von Buddha dargelegte Sutra über das Dharani der elfgesichtigen Kannon, welches sogleich alle Wünsche erfüllt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Also habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene auf dem Berge Potala, seinen Zuhörern die Lehre darzulegen. Zu jener Zeit richtete der Bodhisattva Avalokiteshvara die folgenden Worte an den Buddha:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;"Ich kenne ein heiliges Mantra. Wenn die Wesen es erhalten und sich wohl bewahren, so können sie frei werden von allen Krankheiten, von jeglichem Kummer und Leid, alle negativen karmischen Gestaltungen reinigen und alle Leidenschaften überwinden. All' ihr Handeln in Werken, Worten und Gedanken wird rein sein und all' die unzähligen, hunderte, tausende, zehntausende, ja Abermillionen von Dingen, die sie in ihren Herzen hegen, werden ihnen in Erfüllung gehen. Dieses, mein heiliges Mantra ist von solcher göttlichen Wunderkraft. Alle Buddhas preisen es, bewahren es wohl und gedenken seiner stets. Ich selber habe es seit fernster Vergangenheit während unzähliger Äonen bewahrt, wodurch es mir gegeben ward, die Buddhas der zehn Richtungen zu erblicken und das Anutpattika-dharma-kshânti zu erlangen – die Gemütsruhe aus der Erkenntnis der Wahrheit von der Leerheit von Leben und Tod. Auch verwirklichte ich der Lehre gemäß Mitgefühl, Barmherzigkeit, Glückseligkeit und den unterscheidungsfreien Gleichmut. Dadurch kann ich unzähligen Wesen den Frieden der unvergleichlichen Lehre bringen, sie von allem Leiden erlösen und ihnen Seelenfrieden erwirken.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn jemand dieses Dharani jeden Tag einhundert und acht Mal rezitiert, wird er frei von jeglicher Krankheit sein und ein sehr langes Leben genießen können, während dessen stets die Buddhas der zehn Richtungen über ihn wachen. Und es wird ihm gegeben sein, niemals Mangels leiden zu müssen an Besitz, Kleidung oder Nahrung und von allen Wesen stets geehrt und geschätzt zu werden. Darüber hinaus wird er niemals Schaden erleiden durch Dämonen oder Ungetier, durch Waffengewalt, durch Gift, durch Flüche und Verwünschungen, durch Verbrecher, durch Wasser oder Feuer. Er wird frei sein von Furcht und Angst und sich Gemütsruhe erwirken. Wenn dann das Ende seines Lebens gekommen ist, wird er die Buddhas der zehn Richtungen erblicken und eine Wiedergeburt in einem Reinen Buddha-Lande erlangen. Nie wieder wird er auf abwegige Fährte herabfallen müssen."&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Da lobte der Buddha die Kannon: "Das war wohl gesprochen, Bodhisattva Mahâsattva! Lege also zum Wohle aller Wesen jenes Mantra dar! Auch ich werde es wohl bewahren. Erläutere es uns geschwind!"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Da legte der Bodhisattva Avalokiteshvara jenes Mantra dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es lautet:&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;OM&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mahâ Karunikam&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Svaha&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#666666;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#666666;"&gt;[ On, Maka Kyaronikya Sowaka ]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#666666;"&gt;[ Oh, Du Allbarmherzige, bitte segne uns! ]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Als der Bodhisattva Avalokiteshvara dieses Mantra also dargelegt hatte, sprach er zu Buddha:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;"Wenn ein lieber Mann oder eine liebe Frau dieses Mantra auch nur ein einziges Mal rezitiert, so werden sie gereinigt von den zehn unheilsamen Handlungen und aller Sünde, die sie bereits begangen haben, und sie werden frei sein von den fünf Hemmungen. Sie werden gänzlich geläutert sein und nicht länger Krankheit und Leiden unterliegen. Jegliche Furcht wird ihnen genommen sein und sie werden das Meer von Tod und Wiedergeburt überwinden und das Nirvana erreichen können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn da fernerhin jemand sei, der die Namen all der unzähligen, abertausenden mal Abermillionen von Nayutas von Buddhas anriefe, so wäre das dennoch nicht so viel, wie wenn er nur einen einzigen Moment lang von ganzem Herzen meines Namens gedächte und ihn anriefe. In letzterem Falle wären seine Verdienste noch viel größer.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wenn sich jemand in der Vergangenheit nur wenige Verdienste erworben haben sollte, so wird er dieses Mantra niemals zu Ohren bekommen haben können, geschweige denn meinen Namen! Wie sollte jener dann erst in der Lage sein, sich dieses Mantra mühelos zu bewahren und es zu rezitieren? Wenn jemand dieses Mantra aber in seinem Herzen zu bewahren vermag, es zu rezitieren und auch meines Namens zu gedenken, so wird er sich noch innerhalb dieses Lebens erwirken können, frei wie ein Vogel dahinzufliegen und sich auch alle anderen übernatürlichen Fähigkeiten zu erringen. So wird er mir gleich unbefangen urteilslos handeln können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Fernerhin sei angenommen, da lebe einer in drückender Armut und sei allerlei Krankheit und Leid ausgesetzt, der sei voller Verblendungen und wüsste nichts von der edlen Lehre und somit auch nicht den Unterschied zwischen heilsamer und unheilsamer Tat, der aber würde dann dieses Mantra rezitieren und sich bewahren können und auch meines Namens gedenken, so würden alle seine Wünsche ganz gewiss in Erfüllung gehen und er würde Reichtum erlangen, Gesundheit und Seelenfrieden. Er würde Intelligenz und Beredsamkeit erlangen und sich weltliches wie überweltliches Wissen erwirken und letztlich sogar die nicht zu übertreffende Erleuchtung verwirklichen können.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Gesetzt den Fall, da wäre eine liebe Frau, die wünschte sich, nicht länger einen weiblichen Körper zu besitzen, und sie rezitierte dieses Mantra und bewahrte es sich wohl, so würde sich ihre Weiblichkeit in Männlichkeit wandeln und mit der nächsten Wiedergeburt wäre es ihr gegeben, durch eine Lotosblüte in einem Reinen Buddha-Lande wiedergeboren zu werden. Sollte die Wiedergeburt aber wiederum in der Welt der Menschen erfolgen, so wird sie zu einem Rad drehenden, gerechten Weltenherrscher werden, der stets auch das Rad des Dharma drehen würde, weswegen es ihm schließlich auch gegeben sein würde, das Nirvana zu erlangen."&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Als der Bodhisattva Avalokiteshvara also jenes Mantra erläutert hatte, da geriet die gesamte Zuhörerschaft in große Verzückung und erging sich in Lobpreisungen. Sodann umschritt er dreimalig den Buddha, verbeugte sich ehrerbietig vor ihm und schritt von dannen.&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Ende der von Buddha dargelegten Sutra über&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;das Dharani der elfgesichtigen Kannon, welches sogleich alle Wünsche erfüllt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112255203875421240?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112255203875421240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112255203875421240&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112255203875421240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112255203875421240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/07/die-von-buddha-dargelegte-sutra-ber.html' title='Die von Buddha dargelegte Sutra über das Dharani der elfgesichtigen Kannon, welches sogleich alle Wünsche erfüllt'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112081465653775175</id><published>2005-07-08T11:17:00.000+02:00</published><updated>2005-07-08T11:24:16.543+02:00</updated><title type='text'>Wie hält der Mönch die Sinnestore bewacht?</title><content type='html'>&lt;B&gt;Also sprach der Erhabene:&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Erblickt da der Mönch mit dem Auge eine Form, so haftet er weder am Ganzen noch an den Einzelheiten. Und weil bei unbewachtem Auge Begehren und Missstimmung, üble, unheilsame Einflüsse in ihn einströmen möchten, daher bemüht er sich, dem zu wehren; er bewacht das Auge und zügelt es. Vernimmt er mit dem Ohre einen Ton - riecht er mit der Nase einen Duft - schmeckt er mit der Zunge einen Saft - fühlt er mit dem Körper etwas Tastbares - ist er sich im Geiste eines Gedankens bewusst, so haftet er weder am Ganzen noch an den Einzelheiten. Und weil bei unbe-wachtem Geist Begehren und Missstimmung, üble, unheilsame Einflüsse in ihn einströmen möchten, daher bemüht er sich, dem zu wehren; er be-wacht den Geist und zügelt ihn. So hält der Mönch die Sinnestore bewacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;[Anguttara Nikâya III.16.]&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112081465653775175?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112081465653775175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112081465653775175&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112081465653775175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112081465653775175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/07/wie-hlt-der-mnch-die-sinnestore.html' title='Wie hält der Mönch die Sinnestore bewacht?'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112074568276779926</id><published>2005-07-07T16:12:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T16:14:42.773+02:00</updated><title type='text'>Zwei Dinge</title><content type='html'>Zwei Eigenschaften gibt es, ihr Mönche; man lebt elend mit ihnen; sie gereichen dem schulungstüchtigen Mönch zum Schaden; in ihrem Besitz verfällt man, wie man sich's erwirkt, einer Hölle; und in ihrem Besitz erscheint man beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in niederer Welt, auf einer Leidensfährte, in Daseinsabgründen, in einer Hölle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welches sind diese beiden Eigenschaften?&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Zorn und Wut&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Verkleinerungssucht und Eifersucht&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Neid und Geiz&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Falschheit und Gleisnerei&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Schamlosigkeit und Gewissenlosigkeit&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Zwei Eigenschaften gibt es, ihr Mönche; man lebt glücklich mit ihnen; nicht gereichen sie dem schulungstüchtigen Mönch zum Schaden; in ihrem Besitz gelangt man, wie man sich's erwirkt, in himmlisches Dasein; und in ihrem Besitz erscheint man beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf einer guten Daseinsfährte, in himmlischer Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welches sind diese beiden Eigenschaften?&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Zornlosigkeit und Wutlosigkeit&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Freisein von Verkleinerungssucht und Eifersucht&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Neidlosigkeit und Geizlosigkeit&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Freisein von Falschheit und Gleisnerei&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Scham und sittliche Scheu&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;[Anguttara Nikâya II. 181-190.]&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112074568276779926?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112074568276779926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112074568276779926&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112074568276779926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112074568276779926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/07/zwei-dinge.html' title='Zwei Dinge'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112063388329114984</id><published>2005-07-06T09:10:00.000+02:00</published><updated>2005-07-06T09:11:23.296+02:00</updated><title type='text'>Überwindung und Erweckung</title><content type='html'>Lasst, ihr Mönche, das Unheilsame! Man kann das Unheilsame lassen. Wäre es nicht möglich, das Unheilsame zu lassen, so würde ich nicht sagen: 'Lasst das Unheilsame!' Doch weil man das Unheilsame lassen kann, deshalb sage ich: 'Lasst das Unheilsame!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn, ihr Mönche, das Lassen des Unheilsamen zum Schaden und Unglück gereichte, so würde ich nicht sagen: 'Lasst das Unheilsame!' Weil aber das Lassen des Unheilsamen zum Segen und Wohl gereicht, deshalb eben sage ich: 'Lasst das Unheilsame!' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwecket, ihr Mönche, das Heilsame! Man kann das Heilsame erwecken. Wäre es nicht möglich, das Heilsame zu erwecken, so würde ich nicht sagen: 'Erwecket das Heilsame!' Doch weil man das Heilsame erwecken kann, deshalb eben sage ich: 'Erwecket das Heilsame!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn, ihr Mönche, die Erweckung des Heilsamen zum Schaden und Unglück gereichte, so würde ich nicht sagen: 'Erwecket das Heilsame!' Weil nun aber die Erweckung des Heilsamen zum Segen und Wohl gereicht, deshalb eben sage ich: 'Erwecket das Heilsame!' &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ Anguttara Nikaya II.19.]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112063388329114984?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112063388329114984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112063388329114984&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112063388329114984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112063388329114984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/07/berwindung-und-erweckung.html' title='Überwindung und Erweckung'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112057669759720875</id><published>2005-07-05T17:17:00.000+02:00</published><updated>2005-07-05T17:18:17.606+02:00</updated><title type='text'>Geisteszügelung</title><content type='html'>Kein anderes Ding kenne ich, ihr Mönche, das, ungezähmt, unbehütet, unbewacht und ungezügelt, zu so großem Unsegen führt wie der Geist. Zu großem Unsegen, ihr Mönche, führt der ungezähmte, unbehütete, unbewachte und ungezügelte Geist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein anderes Ding kenne ich, ihr Mönche, das, bezähmt, behütet, bewacht und gezügelt, zu so großem Segen führt wie der Geist. Zu großem Segen, ihr Mönche, führt der bezähmte, behütete, bewachte und gezügelte Geist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ Anguttara Nikâya I.4. ]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112057669759720875?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112057669759720875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112057669759720875&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112057669759720875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112057669759720875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/07/geisteszgelung.html' title='&lt;B&gt;Geisteszügelung&lt;/B&gt;'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112047829210292007</id><published>2005-07-04T13:56:00.000+02:00</published><updated>2005-07-04T13:58:12.106+02:00</updated><title type='text'>Im trüben Wasser</title><content type='html'>&lt;B&gt;Also sprach der Erhabene&lt;/B&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwie da einer, ihr Mönche, der am Ufer eines trüben, aufgewühlten und schlammigen Teiches steht, trotz seiner Sehkraft unfähig ist, darin die verschiedenartigen Muscheln, den Sand und die Kieselsteine sowie die Scharen der sich darin tummelnden Fische zu erkennen; eben wegen des trüben Wassers: ebenso auch, ihr Mönche, kann der Mönch bei verschlacktem Geiste weder das eigene Heil erkennen, noch das Heil anderer, noch das gemeinsame Heil, und er vermag auch nicht jene ungewöhnliche Errungenschaft des zur Heiligkeit befähigenden Erkenntnisblickes zu verwirklichen; eben wegen seines verschlackten Geistes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwie da einer, ihr Mönche, der am Ufer eines klaren, hellen und unge-trübten Teiches steht, mit seiner Sehkraft fähig ist, die verschiedenartigen Muscheln, den Sand und die Kieselsteine sowie die Scharen der sich darin tummelnden Fische zu erkennen; eben wegen des ungetrübten Wassers ebenso auch, ihr Mönche, kann der Mönch bei schlackenfreiem Geiste das eigene Heil erkennen, das Heil anderer und das gemeinsame Heil, und er vermag auch jene ungewöhnliche Errungenschaft des zur Heiligkeit befähigenden Erkenntnisblickes zu verwirklichen; eben wegen seines schlackenfreien Geistes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ Anguttara Nikâya I.7.]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112047829210292007?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112047829210292007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112047829210292007&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112047829210292007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112047829210292007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/07/im-trben-wasser.html' title='Im trüben Wasser'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-112003282623182896</id><published>2005-06-29T10:11:00.000+02:00</published><updated>2005-06-29T10:13:46.236+02:00</updated><title type='text'>Trägheit</title><content type='html'>Alle Gebete und alle Askese sind vollkommen sinnlos,&lt;br /&gt;selbst wenn sie für lange Zeit geübt werden,&lt;br /&gt;wenn träges Denken sich auf andere Dinge richtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat der Allwissende erklärt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ &lt;B&gt;Shantideva:&lt;/B&gt; Bodhicaryavatara V.16. (Eugen Diederichs Verlag, Gelbe Reihe Bd.34 in der Übersetzung von Ernst Steinkellner) ]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-112003282623182896?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/112003282623182896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=112003282623182896&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112003282623182896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/112003282623182896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/trgheit.html' title='Trägheit'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111995334717633502</id><published>2005-06-28T12:06:00.000+02:00</published><updated>2005-06-28T12:09:07.183+02:00</updated><title type='text'>Wie ein Stück Holz will ich sein!</title><content type='html'>&lt;SMALL&gt;Das eifrige Verlangen möge er bekämpfen, das sich einstellt bei den häufig stattfindenden, vielfältigen Unterhaltungen, bei allen Wunderdingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nutzloses Geschehen wie Erdzerbröseln, Grasausrupfen, Linienziehen möge er ängstlich ohne zu zögern vermeiden, der Regel der Buddhas eingedenk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er Lust hat, sich zu bewegen oder auch zu sprechen, soll er sein Denken zuerst prüfen und ihm Festigkeit geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er merkt, dass sein Denken angezogen oder abgestoßen ist, soll er weder handeln noch sprechen; wie Holz soll er verharren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Denken zerstreut oder höhnisch, hochmütig, eingebildet, besonders roh, falsch und arglistig ist, wenn es sich selbst hervorhebt oder andere tadelt, verachtungsvoll und streitsüchtig ist, wie Holz soll er dann verharren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Denken strebt wieder nach Gewinn, nach Ehren, nach Ruhm, es strebt nach Anhängerschaft, und es strebt nach Huldigungen. Darum verharre ich wie Holz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Denken ist gegen den Vorteil anderer gerichtet, es ist auf meinen Vorteil bedacht und liebt Gesellschaft, es will reden. Darum verharre ich wie Holz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist unduldsam, faul, furchtsam, anmaßend und geschwätzig, und es ist parteiisch für meinen Anhang. Darum verharre ich wie Holz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er in dieser Weise erkannt hat, dass das Denken befleckt ist oder von nutzloser Geschäftigkeit, möge der Held es jedes Mal durch einen entsprechenden Gegensatz fest in seine Gewalt bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[Shantideva: Bodhicaryavatara V.45ff. (Eugen Diederichs Verlag, Gelbe Reihe Bd.34 in der Übersetzung von Ernst Steinkellner) ]&lt;/SMALL&gt;&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111995334717633502?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111995334717633502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111995334717633502&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111995334717633502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111995334717633502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/wie-ein-stck-holz-will-ich-sein.html' title='Wie ein Stück Holz will ich sein!'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111959503814050551</id><published>2005-06-24T08:34:00.000+02:00</published><updated>2005-06-24T08:38:19.576+02:00</updated><title type='text'>Falsche Rede</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Du Lästermund, Du Lügner, Du gemeiner Mensch,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Verderber Du der Wesen, Böser, Missetäter,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Du Niedrigster der Menschen, Unheilbringer, Missgeburt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sprich nun nichts mehr! Ein Höllensohn bist Du!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schmutz hast Du angesammelt, Dir zum Unheil.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Friedliche schmähest Du, ein Übeltäter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nachdem Du viele üble Taten hast getan,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gehst Du für lange Zeit zur Welt des Abgrunds.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;[ &lt;a href="http://www.palikanon.com/khuddaka/sn/sn_iii10_678.html"&gt;Sutta-Nipâta&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; (III.10. Kokalika&lt;/a&gt; 664f.) ]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111959503814050551?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111959503814050551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111959503814050551&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111959503814050551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111959503814050551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/falsche-rede.html' title='Falsche Rede'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111848967542625116</id><published>2005-06-11T13:33:00.000+02:00</published><updated>2005-06-11T13:37:06.030+02:00</updated><title type='text'>Mit ursächlicher Grundlage</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Mit ursächlicher Grundlage entsteht ein Gedanke sinnlicher Lust, nicht ohne ursächliche Grundlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber entsteht mit ursächlicher Grundlage ein Gedanke sinnlicher Lust?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infolge des Elements sinnlicher Lust entsteht die Vorstellung sinnlicher Lust.&lt;br /&gt;Infolge der Vorstellung sinnlicher Lust entsteht das Wollen sinnlicher Lust.&lt;br /&gt;Infolge des Wollens sinnlicher Lust entsteht das Begehren nach sinnlicher Lust.&lt;br /&gt;Infolge des Begehrens sinnlicher Lust entsteht heißes Sehnen nach sinnlicher Lust.&lt;br /&gt;Infolge heißen Sehnens nach sinnlicher Lust entsteht ein Aufsuchen der sinnlichen Lust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der schlecht unterrichtete gewöhnliche Mensch aber, welcher die sinnliche Lust dann aufsucht, befindet sich in dreierlei Beziehung auf dem falschen Wege: in Taten, Worten und Gedanken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie mit der sinnlichen Lust verhält es sich auch mit den Gedanken der Bosheit und mit den Gedanken der Gewalttätigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist geradeso, wie wenn ein Mann eine brennende Fackel auf einen dürren Grasplatze hinwürfe; wenn er sie nicht sofort mit Händen und Füßen auslöschte, so würden alle die Lebewesen, die im Gras und Stroh wohnen, zu Tod und zu Verderben kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz genauso werden diejenigen, die eine abwegige Vorstellung, die in ihnen entsteht, nicht sofort aufgeben, entfernen, beseitigen, vernichten, bei Lebzeiten schon leidvoll leben, in Pein, in Verzweiflung, in heißer Qual. Und nach dem Tode infolge der Auflösung des Körpers ist leidvolle Existenz zu erwarten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ursächlicher Grundlage entsteht ein Gedanke der Entsagung, nicht ohne ursächliche Grundlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber entsteht mit ursächlicher Grundlage ein Gedanke der Entsagung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infolge des Elements Entsagung entsteht die Vorstellung der Entsagung.&lt;br /&gt;Infolge der Vorstellung der Entsagung entsteht das Wollen der Entsagung.&lt;br /&gt;Infolge des Wollens der Entsagung entsteht das Begehren nach Entsagung.&lt;br /&gt;Infolge des Begehrens nach Entsagung entsteht heißes Sehnen nach Entsagung.&lt;br /&gt;Infolge heißen Sehnens nach Entsagung entsteht Aufsuchen der Entsagung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gut unterrichtete edle Jünger aber, welcher die Entsagung dann auch aufsucht, befindet sich in dreierlei Beziehung auf dem rechten Wege: in Taten, Worten und Gedanken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie mit der Entsagung verhält es sich auch mit den Gedanken der Güte und mit den Gedanken der Milde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist geradeso, wie wenn ein Mann eine brennende Fackel auf einen dürren Grasplatze hinwürfe; wenn er sie sofort mit Händen und Füßen auslöschte, so würden alle die Lebewesen, die im Gras und Stroh wohnen, nicht zu Tod und nicht zu Verderben kommen.&lt;br /&gt;Ganz genauso werden diejenigen, die eine abwegige Vorstellung, die in ihnen entsteht, sofort aufgeben, entfernen, beseitigen, vernichten, bei Lebzeiten glücklich leben, ohne Pein, ohne Verzweiflung, ohne heiße Qual. Und nach dem Tode infolge der Auflösung des Körpers ist glückliche Existenz zu erwarten!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;color:#993399;"&gt;[ Samyutta Nikâya II.14.12 - Dhâtu Samyutta - Mit ursächlicher Grundlage ]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111848967542625116?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111848967542625116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111848967542625116&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111848967542625116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111848967542625116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/mit-urschlicher-grundlage.html' title='Mit ursächlicher Grundlage'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111831215140892457</id><published>2005-06-09T12:14:00.000+02:00</published><updated>2005-06-11T13:38:10.916+02:00</updated><title type='text'>Die Hölle</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;[...] Lang, o Mönch, ist die Lebenszeit in der Paduma-Hölle. Nicht leicht ist es, sie in Zahlen zu nennen: so viele oder so viele hundert Jahre, so viele tausend oder hunderttausend Jahre."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kann man aber, o Herr, dafür ein Gleichnis geben?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Man kann es, o Mönch. Wenn da, o Mönch, eine Wagenladung Sesamkörner aus dem Kosala-Lande wäre, zwanzig Khari-Maße fassend. Hiervon würde ein Mann immer nach Ablauf von hundert Jahren ein Sesamkorn wegnehmen. Schneller, o Mönch würde bei solchem Vorgehen die Wagenladung Sesamkörner erschöpft und zu Ende gegangen sein, als eine einzige Lebenszeit in der Abbuda-Hölle. Wie zwanzig Lebenszeiten in der Abbuda-Hölle ist nun eine einzige in der Nirabbuda-Hölle. Wie zwanzig in der Nirabbuda-Hölle ist eine einzige in der Ababa-Hölle; wie zwanzig in der Ababa-Hölle ist eine einzige in der Ahaha-Hölle; wie zwanzig in der Ahaha-Hölle ist eine einzige in der Atata-Hölle; wie zwanzig in der Atata-Hölle ist eine einzige in der Kumuda-Hölle; wie zwanzig in der Kumuda-Hölle ist eine einzige in der Sogandhika-Hölle; wie zwanzig in der Sogandhika-Hölle ist eine einzige in der Uppalaka-Hölle; wie zwanzig in der Uppalaka-Hölle ist eine einzige in der Pundarika-Hölle; wie zwanzig in der Pundarika-Hölle ist eine einzige in der Paduma-Hölle. [...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schmutz hast du angesammelt, dir zum Unheil.&lt;br /&gt;Friedliche schmähtest du, ein Übeltäter.&lt;br /&gt;Nachdem du viele üble Taten hast getan,&lt;br /&gt;Gehst du für lange Zeit zur Welt des Abgrunds.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn keinem kann sein Werk verloren gehen,&lt;br /&gt;Der Eigner, wahrlich, er erlangt es eben.&lt;br /&gt;In anderer Welt ja wird gar schweres Leiden&lt;br /&gt;Der Tor erfahren an sich selbst, der Übeltäter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stätte, wo mit Eisenspeeren er geschlagen,&lt;br /&gt;Den scharfen Eisenpfahl erleidet er.&lt;br /&gt;Glühendes Erz in Kugelform geballt,&lt;br /&gt;Gibt es als Nahrung dort, wie's ihm gebührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht schöne Rufe sind's, die dort ertönen,&lt;br /&gt;Nicht eilt man auf sie zu mit freundlichem Gesicht.&lt;br /&gt;Nicht finden sie dort irgendeinen Schutz&lt;br /&gt;Auf einem Lager liegen sie von glühenden Kohlen,&lt;br /&gt;In Flammen, Scheiterhaufen gleich, sind sie geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem man in ein Netz sie eingefangen,&lt;br /&gt;Schlägt man mit Eisenhämmern auf sie ein.&lt;br /&gt;In tiefe Finsternis gelangen sie sodann,&lt;br /&gt;So weit erstreckend wie die große Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In erzenen Kessel dann geworfen,&lt;br /&gt;Von Flammen, Scheiterhaufen gleich, sind sie umgeben.&lt;br /&gt;Darin durch lange Zeiten leiden sie,&lt;br /&gt;Aufsiedend in der Feuermasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im Gemisch von Blut und Eiter,&lt;br /&gt;Wie leidet dort der Übeltäter!&lt;br /&gt;Auf welche Körperstelle er sich legt,&lt;br /&gt;Dort ist durch die Berührung er gepeinigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bereich dann des Gewürms, im Wasser,&lt;br /&gt;Wie leidet dort der Übeltäter!&lt;br /&gt;Nicht ist ein Ufer da, um sich zu retten;&lt;br /&gt;Gleichmäßig wölbt sich überall der Kessel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Wald mit schneidend-scharfen Schwerter-Blättern&lt;br /&gt;Gelangen sie, zerschneiden völlig sich die Glieder.&lt;br /&gt;Mit Angelhaken an der Zunge dann gepackt,&lt;br /&gt;Zu Tod zerrt man sie hin und her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Fluß Vetárani, der schwer zu kreuzen,&lt;br /&gt;Zum ätzend-scharfen kommen sie dann hin.&lt;br /&gt;Dort stürzen sie hinein, die Toren,&lt;br /&gt;Die Übeltäter, die viel Übeltat getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jammernden, sie werden dort gefressen&lt;br /&gt;Von schwarzen und gefleckten Höllenhunden,&lt;br /&gt;Von Rabenscharen und Schakalen, voller Gier;&lt;br /&gt;An ihnen zerren Adler auch und Krähen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;[...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color:#993399;"&gt;[ Sutta Nipâta III.10. Kokâlika-Sutta (s.a. im &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.palikanon.com"&gt;&lt;span style="color:#993399;"&gt;Pali-Kanon online&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#993399;"&gt;) ]&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111831215140892457?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111831215140892457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111831215140892457&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111831215140892457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111831215140892457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/die-hlle.html' title='Die Hölle'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111812717922278696</id><published>2005-06-07T08:52:00.000+02:00</published><updated>2005-06-07T08:52:59.226+02:00</updated><title type='text'>Bitte an die Kannon</title><content type='html'>&lt;P align=center&gt;Ich nehme Zuflucht zu Buddha!&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zum Dharma!&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zur Samgha!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zu Bodhisattva Avalokiteshvara Mahasattva,&lt;br /&gt;Du bist der Bodhisattva des Mitgefühls und der Barmherzigkeit!&lt;br /&gt;So bitte ich gerade Dich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewähre uns Dein Mitgefühl!&lt;br /&gt;Gewähre uns Erlösung!&lt;br /&gt;Gewähr' uns Schutz vor Leid!&lt;br /&gt;Erlöse alle Wesen!&lt;br /&gt;Gewähre uns Furchtlosigkeit!&lt;br /&gt;Gewähr' uns Deinen mächt'gen Schutz!&lt;/P&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111812717922278696?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111812717922278696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111812717922278696&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111812717922278696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111812717922278696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/bitte-die-kannon.html' title='Bitte an die Kannon'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111808292277252702</id><published>2005-06-06T20:29:00.000+02:00</published><updated>2005-06-06T20:36:56.000+02:00</updated><title type='text'>Die Wahrheit über unsere Gefühle</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ob freudig oder leidig,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;oder keins von beiden,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ob eigen oder fremd,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;was auch immer Gefühl ist,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wissen: "Es ist leidvoll,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;trügerisch, gebrechlich!"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und sehend auch,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wie's immer wieder an uns rührt und schwindet,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Entsüchtet wird er beim Gefühl durch solch Erleben;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und nach Versiegung süchtigen Gefühls,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;befriedet ist er dann, erlöst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Sutta-Nipâta III.12.738f.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;[ siehe auch den &lt;a href="http://www.palikanon.com/"&gt;Pali-Kanon&lt;/a&gt; online ]&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111808292277252702?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111808292277252702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111808292277252702&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111808292277252702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111808292277252702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/die-wahrheit-ber-unsere-gefhle.html' title='Die Wahrheit über unsere Gefühle'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111782229950027346</id><published>2005-06-03T20:11:00.000+02:00</published><updated>2005-06-03T20:12:26.553+02:00</updated><title type='text'>Der rechte Lebenswandel des nicht ordinierten Laienanhängers</title><content type='html'>&lt;p align="center"&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kein atmend Wesen soll er töten oder töten lassen&lt;br /&gt;Und billige es nicht, wenn andre töten.&lt;br /&gt;Er lasse von Gewalt bei allen Lebewesen&lt;br /&gt;Bei starken und bei schwachen in der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann soll ein Jünger gänzlich meiden&lt;br /&gt;Was irgend er als Nicht-Gegebenes weiß.&lt;br /&gt;Er stehle nicht und billige das Stehlen nicht.&lt;br /&gt;Was nicht gegeben, soll er gänzlich meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unkeuschen Wandel meide der Verständige,&lt;br /&gt;Wie eine Kohlengrube, die in Flammen steht.&lt;br /&gt;Doch ist er nicht imstande, völlig keusch zu leben,&lt;br /&gt;An eines andern Weib soll er sich nicht vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gerichtsversammlung oder anderen Zusammenkünften,&lt;br /&gt;Auch einer zu dem anderen allein, soll Falsches nimmer sprechen.&lt;br /&gt;Zu falscher Rede stifte er nicht an und stimme solcher auch nicht zu.&lt;br /&gt;Alles was unwahr, soll er gänzlich meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berauschendes Getränk soll er nicht zu sich nehmen,&lt;br /&gt;Der Hausner, welcher dieser Lehre anhängt,&lt;br /&gt;Zum Trinken lade er nicht ein und stimme nicht den Trinkern zu.&lt;br /&gt;Denn er weiß wohl, daß dies in Wahnsinn endet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rausch enämlich tun die Toren Übles,&lt;br /&gt;Verführn auch andre, die leicht sich gehen lassen.&lt;br /&gt;Man meide daher diese Quelle vieler Schuld,&lt;br /&gt;Solch Wahnsinn und Verblendung, die der Toren Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[ Sutta-Nipâta II.14.394 ]&lt;br /&gt;(s.a. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.palikanon.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;der Palikanon online&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111782229950027346?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111782229950027346/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111782229950027346&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111782229950027346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111782229950027346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/der-rechte-lebenswandel-des-nicht.html' title='Der rechte Lebenswandel des nicht ordinierten Laienanhängers'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111771596116855060</id><published>2005-06-02T14:35:00.000+02:00</published><updated>2005-06-02T14:40:36.550+02:00</updated><title type='text'>Was ist Seelenfrieden?</title><content type='html'>Acht Weltgesetze folgen dem Weltenlaufe,&lt;br /&gt;und der Weltlauf folgt diesen acht Weltgesetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welches sind sie? &lt;br /&gt;Gewinn und Verlust, Ehre und Verachtung, Lob und Tadel, Freude und Leid. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewinn, Verlust, Verehrung und Verachtung, &lt;br /&gt;auch Lob und Tadel, Freude sowie Leid, &lt;br /&gt;gar wandelbar sind diese Weltgesetze, &lt;br /&gt;voll Unbestand, dem Wechsel unterworfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weise, der Besonnene durchschaut sie, &lt;br /&gt;erkennt sie als dem Wechsel unterworfen. &lt;br /&gt;Erwünschte Dinge quälen ihn nicht mehr &lt;br /&gt;und auch bei unerwünschten kommt ihm kein Verdruß. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ihm sind Hingeneigtsein und auch Widerwille &lt;br /&gt;zerstört, vergangen, nicht mehr da. &lt;br /&gt;Die sorgenfreie, laut're Stätte kennend, &lt;br /&gt;ist zu des Daseins anderem Ufer er gelangt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ Anguttara-Nikâya, VIII.5. Die acht Weltgesetze I ]&lt;/SMALL&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;A HREF="http://www.palikanon.com"&gt;siehe auch: den Palikanon online&lt;/A&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111771596116855060?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111771596116855060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111771596116855060&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111771596116855060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111771596116855060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/06/was-ist-seelenfrieden.html' title='Was ist Seelenfrieden?'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111752259573876399</id><published>2005-05-31T08:55:00.000+02:00</published><updated>2005-05-31T08:56:35.740+02:00</updated><title type='text'>Wie ein Mensch sich führen muss...</title><content type='html'>Die gute Rede hat zum Kerne das Begreifen,&lt;br /&gt;das Wissen und Begreifen hat zum Kern die Sammlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht wächst Weisheit und nicht Wissen,&lt;br /&gt;wenn hastig ist der Mensch, auch nicht wenn lässig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wer die Lehre liebt – der Heiligen Vermächtnis,&lt;br /&gt;unübertrefflich wird in Wort er, in Denken und in Handeln!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Frieden, Sanftmut, Sammlung ist man tief verwurzelt,&lt;br /&gt;zum Kern des Wissens und der Weisheit hingelangt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ &lt;A HREF="www.palikanon.com&gt;"&gt;Khuddaka Nikaya, Sutta Nipata II.9.&lt;/A&gt; ]&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111752259573876399?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111752259573876399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111752259573876399&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111752259573876399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111752259573876399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/wie-ein-mensch-sich-fhren-muss.html' title='Wie ein Mensch sich führen muss...'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111728284962687286</id><published>2005-05-28T14:19:00.000+02:00</published><updated>2005-05-28T18:10:58.043+02:00</updated><title type='text'>Die sechs Vollkommenheiten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die sechs Vollkommenheiten sind die Praxis der Selbstlosigkeit, welche die Bodhisattvas auf den Weg zur endgültigen Erkenntnis der Wahrheit bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Freigebigkeit (dâna)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;die selbstlose, unvoreingenommene Gebfreudigkeit in Taten, Worten und Gedanken, die frei ist von jeder Art Anhaftung und frei von Gier, Hass und Verblendung&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sittlichkeit, Moral, Ethik (shîla)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;das anhaftungsfreie Einhalten der fünf buddhistischen Gebote ohne Hass und ohne Groll:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sich dem Töten von Lebendigen zu Enthalten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sich dem Nehmen von Nichtgegebenen zu enthalten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sich der unheilsamen Rede zu enthalten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sich der sexuellen Ausschweifung zu enthalten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sich berauschender und berückender Mittel zu enthalten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ohne, daß Gier, Hass oder Verblendung aufkäme&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nachsicht, Geduld, Ausdauer (kshânti)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;das Dulden von widrigen Umständen, wie Hitze und Kälte, Hunger und Durst, Müdigkeit und Schmerzen, ebenso aber auch die gütige, liebevolle Nachsicht gegenüber allen anderen Lebewesen &lt;B&gt;in allen Belangen!&lt;/B&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;die rechte Strebsamkeit (vîrya)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das bedeutet für die buddhistische Praxis Müdigkeit und Matthiet zu überwinden und den nötigen Kampfeswillen dafür aufzubringen. Das bedeutet aber nicht, der Verwirklichung wie ein Besessener hinterherzurennen und bis aufs Blut zu praktizieren, denn auch Übereifrigkeit ist nichts anders als Anhaftung. Der Buddha hat uns doch gelehrt, den 'Mittleren Pfad' zu beschreiten. Dazu gehört auch, seinen Weg zur buddhistischen Verwirklichung mit der erforderlichen Gelassenheit zu gehen.&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Meditation (dhyâna)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;damit ist aber nicht nur das Sitzen in der geistigen Versenkung gemeint, sondern vielmehr auch das ununterbrochene Verweilen in der geistigen Haltung, die man sich durch die Meditation erwirkt – mit anderen Worten: das Aufrechterhalten einer buddhistisch geprägten Grundgeisteshaltung bei absolut allem, was man tut. Das steht in engem Zusammenhang mit der steten Achtsamkeit, wie sie der Erhabene, der Heilige, der Vollkommen Erwachte als die "&lt;/span&gt;&lt;a href="http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/die-vier-pfeiler-der-einsicht.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;vier Pfeiler der Einsicht&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;" dargelegt hat&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weisheit (prajñâ)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;die Weisheit schließlich ist das vollkommen harmonische Zusammenspiel aller dieser Übungen zur Erlangung der Vollkommenheiten, welches schließlich zur klaren Erkenntnis und Verwirklichung der Leerheit (shûnyatâ) führt&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111728284962687286?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111728284962687286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111728284962687286&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111728284962687286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111728284962687286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/die-sechs-vollkommenheiten.html' title='Die sechs Vollkommenheiten'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111676854735861803</id><published>2005-05-22T15:28:00.000+02:00</published><updated>2005-05-22T15:33:01.840+02:00</updated><title type='text'>Die fünf Daseinsgruppen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die fünf Daseinsgruppen &lt;small&gt;(Pali: khandha; Sanskrit: skandha)&lt;/small&gt; sind für alle Wesen mit Ausnahme der Heiligen &lt;b&gt;fünf Gruppen der Anhaftung&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(upâdâna-kkhandha)&lt;/small&gt;. Diese fünf Gruppen, aus der sich dem Betrachter eine Persönlichkeit darstellt, können auch in die beiden Gruppen Geist und Körper (nâma-rûpa) zusammengefasst werden. Die gesamte Existenz eines jeden Wesens beruht auf dem Zusammenspiel dieser Phänomene während aller Leben innerhalb des Kreislaufes der Wiedergeburten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Körper, Gefühl, Wahrnehmung, Geistesformationen, Bewusstsein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Der Körper &lt;small&gt;(Pali: rûpa-kkhandha)&lt;br /&gt;Der Körper ist eigentlich nur eine Ansammlung von Schleim und Dreck, der bald schon unter der Erde liegen wird, von Maden zerfressen. Und mit der nächsten Wiedergeburt wird es einen gänzlich neuen Körper geben, der mit dem bisherigen nichts mehr gemein hat.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Das Gefühl &lt;small&gt;(Pali: vedanâ-kkhandha)&lt;br /&gt;Durch das Gefühl wird uns unser karmisches Verdienst zuteil, denn das Karma bestimmt, ob wir angenehme oder unangenehme Gefühle erfahren, die sich uns als Seh-Gefühl, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tast- und Denk-Gefühl darstellen.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Die Wahrnehmung &lt;small&gt;(Pali: saññâ-kkhandha)&lt;br /&gt;Über die Wahrnehmung stehen Körper und Geist mit der Außenwelt in Verbindung. Es gibt Formwahrnehmung, Tonwahrnehmung, Geruchswahrnehmung, Geschmackswahrnehmung, Tastwahrnehmung und Denkwahrnehmung&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Die Geistesformationen &lt;small&gt;(Pali: sankhâra-kkhandha)&lt;br /&gt;Die Geistesformationen sind es, die unser künftiges Karma schaffen, denn sie sind die Willensäußerungen (cetanâ), die unser Handeln bestimmen. Jeglicher Wille ist gerichtet auf Formen, Töne, Düfte, Geschmack, Tastungen oder geistige Objekte.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Das Bewusstsein &lt;small&gt;(Pali: viññâna-kkhandha)&lt;br /&gt;Das Bewusstsein ist das, was von uns mit der nächsten Wiedergeburt in unser künftiges Leben hinübergehen wird und bestimmt über seine sechs Teile (Sehbewusstsein, Hörbewusstsein, Riechbewusstsein, Schmeckbewusstsein, Tastbewusstsein, Denkbewusstsein), wie wir das jeweilige Leben erfahren, ob leidvoll oder freudvoll. Dadurch bedingt erfahren unterschiedliche Menschen die gleichen Dinge auf unterschiedliche Weise.&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gefühl, Wahrnehmung und Bewusstsein sind untrennbar miteinander verbunden. Was man fühlt, das nimmt man wahr und dessen ist man sich bewusst.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111676854735861803?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111676854735861803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111676854735861803&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111676854735861803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111676854735861803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/die-fnf-daseinsgruppen.html' title='Die fünf Daseinsgruppen'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111639967673464085</id><published>2005-05-18T09:00:00.000+02:00</published><updated>2005-05-18T09:01:16.736+02:00</updated><title type='text'>Die achtfache Lehre</title><content type='html'>Ein Bodhisattva, der in dieser Welt vollkommen im Handeln zu sein wünscht, muss sich in der achtfachen Lehre üben:&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Alle Wesen beglücken, ohne eine Belohnung zu erwarten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die Leiden aller Wesen geduldig auf sich ganz alleine nehmen und seine eigenen Verdienste auf alle anderen Wesen ausschütten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Seine Gesinnung jener der anderen Wesen anpassen und sich demütig und frei von Hemmnissen zu ihnen herablassen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Alle Bodhisattvas als vollendete Buddhas betrachten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Alle Sûtras ohne die geringsten Zweifel annehmen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Keinem Shrâvaka widersprechen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Ohne Eifersucht auf die Ehren anderer und ohne Stolz auf die eigenen Verdienste sein Herz bezwingen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die eigenen Fehler unnachgiebig bekämpfen, aber die Mängel anderer nachsichtig und stillschweigend hinnehmen&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111639967673464085?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111639967673464085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111639967673464085&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111639967673464085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111639967673464085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/die-achtfache-lehre.html' title='Die achtfache Lehre'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111631330958989056</id><published>2005-05-17T08:49:00.000+02:00</published><updated>2005-05-17T09:01:49.593+02:00</updated><title type='text'>Gebet an den grenzenlos Barmherzigen</title><content type='html'>&lt;P align=center&gt;&lt;SMALL&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich den Dharma schnell vollständig verstehen möge&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich schnell das Weisheitsauge erlangen möge.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich schon bald alle Wesen an das andere Ufer zu geleiten vermag.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich schon bald über das Geschickte Mittel verfügen werde.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich schnell an Bord des Schiffes der großen Weisheit gehen möge.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich schnell das Meer der Leiden überquert habe.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich bald in der Lage sein werde, die Gebote einzuhalten und das Samâdhi zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich schnell den Berg ersteigen möge, an dessen Gipfel das Nirwana liegt.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich bald in das Heim des nicht Entstandenen eintreten kann.&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Oh, Kanze'on! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;Inständig richte ich diese Bitte an Dich:&lt;br /&gt;Hilf mir, dass ich bald einen Körper erlangen möge, der so ist, wie der Dharmakâya des Buddha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sollte ich an einen Berg aus Klingen kommen,&lt;br /&gt;mach', dass er in sich zusammenfällt.&lt;br /&gt;Und sollte ich an einen See aus Flammen kommen,&lt;br /&gt;mach', dass der Flammensee verlischt.&lt;br /&gt;Und sollte ich hinab zur Hölle fahren,&lt;br /&gt;mach', dass die Hölle sich auch sogleich auflöse.&lt;br /&gt;Sollt' zu den hungrigen Geistern ich gelangen,&lt;br /&gt;mach', dass ihren Hunger sie gestillt bekommen.&lt;br /&gt;Sollt zu den Asuras ich gelangen,&lt;br /&gt;mach', dass die Kontrolle über Geist und Körper sie erlangen.&lt;br /&gt;Und sollte ich ins Tierreich gehen,&lt;br /&gt;so lass' zu Weisheit all die Tiere kommen.&lt;/SMALL&gt;&lt;/P&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111631330958989056?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111631330958989056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111631330958989056&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111631330958989056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111631330958989056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/gebet-den-grenzenlos-barmherzigen.html' title='Gebet an den grenzenlos Barmherzigen'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111616526234184996</id><published>2005-05-15T15:53:00.000+02:00</published><updated>2005-05-15T15:58:03.670+02:00</updated><title type='text'>Unsere Verblendungen müssen wir bekämpfen wie böse Dämonen, die uns jagen!</title><content type='html'>Unwissenheit, Verblendung (avijjâ, auch muha) gilt als die Grundwurzel alles Übels in der Welt, da sie eben den Erkenntnisblick der Wesen verschleiert und sie die wahre Natur der Dinge nicht erkennen lässt. Sie ist es, die den Wesen das Dasein als etwas Unvergängliches, Glückbringendes, Persönliches und Liebliches vortäuscht und sie nicht erkennen lässt, dass doch alles in Wirklichkeit etwas Vergängliches, Elendes, Unpersönliches und Unreines ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Verblendung die Grundlage allen Begehrens und Hassens, alles Übels und Leidens ist, darum wird sie in der Formel von der 'Bedingten Entstehung' &lt;SMALL&gt;(s.a. 'Die zwölf Glieder der bedingten Entstehung' vom 28.April 2005)&lt;/SMALL&gt; als Erstes genannt; und da sie, wenn auch nur in ganz feinem Grade, noch bis zur Erreichung der Arahatschaft - der vollkommenen Heiligkeit - besteht, darum wird sie unter den zehn an das Dasein kettenden Fesseln (samyojana) als letzte genannt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insofern aber jegliche Gier und aller Hass in der Verblendung wurzelt und mit jeglichem unheilsamen Bewusstsein untrennbar verbunden ist, darum wird sie, unter dem Namen moha – Verblendung - als die verwerflichste von den drei Wurzeln des Bösen – eben von Gier, Hass und Verblendung - bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;[ &lt;A HREF="http://www.palikanon.com/wtb/wtb_idx.html"&gt;Buddhistisches Wörterbuch von Nyanatiloka&lt;/A&gt; ]&lt;/SMALL&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so wandeln die Menschen in der Welt umher wie die Volltrunkenen, gleichsam den Einwohnern von Vesâlî &lt;SMALL&gt;[ s.a. die &lt;FONT COLOR=#990000 title="Die Sutra über die Bitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ein Dharani zur Beseitigung der drei Gifte und dem Schutze vor allem Unheil"&gt;Sutra&lt;/FONT&gt; vom 9.Mai 2005 ]&lt;/SMALL&gt;. Denn die vielfältigen Krankheiten, die diesen Leuten die Sinne durcheinander brachten, sind nur ein Gleichnis für alle Menschen, die sich durch ihre Verblendungen irreleiten lassen, und die daher falschen Zielen nachjagen, getrieben gleichsam wie von Geistern. Da sieht man etwas, und schon schießt es einem wie Blut in die Augen, so dass man für nichts anderes mehr ein Auge übrig hat, bis man nicht irgendwie an dieses eine herangekommen ist. Und hat man es erst bekommen, ist es auch schon uninteressant geworden und man jagt dem nächstbesten Phantom hinterher. Oder man bekommt etwas gesagt, was man gar nicht gerne hören will, und dann schießt es einem wie Eiter zu den Ohren heraus – Schaum tritt vor den Mund und man hat nicht mehr die Kontrolle über das, was man im entstandenen Streite redet, nur weil man sich persönlich angegriffen fühlt, wo doch vielleicht nur eine Lappalie anlag – oder wo vielleicht einfach nur die Wahrheit angesprochen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;B&gt;Unsere Verblendungen sind wie böse Dämonen. Diese Dämonen müssen wir als erstes bekämpfen, damit sie uns nicht mehr treiben können!&lt;/B&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111616526234184996?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111616526234184996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111616526234184996&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111616526234184996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111616526234184996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/unsere-verblendungen-mssen-wir.html' title='Unsere Verblendungen müssen wir bekämpfen wie böse Dämonen, die uns jagen!'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111606882523940678</id><published>2005-05-14T13:06:00.000+02:00</published><updated>2005-07-02T18:33:43.593+02:00</updated><title type='text'>Der zehnstufige Bodhisattva-Weg</title><content type='html'>&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nicht nur Mönche können zu Bodhisattvas werden, sondern auch Laienanhänger – und zwar männliche wie weibliche. Der Weg bis zum vollständigen Bodhisattva beginnt mit der Entwicklung des Erleuchtungsgedanken (Bodhicitta) zum Wohle aller Wesen und dem anschließenden Bodhisattva-Gelübde, und führt dann über zehn Stufen bis zur Vollendung. Die ersten sechs Stufen entsprechen den sechs Übungen zur Erlangung der Vollkommenheiten (Pâramitâ), wobei eine jede Stufe mit der letztendlichen Verwirklichung der entsprechenden Praxis abgeschlossen ist. Mit Vollendung der siebenten Stufe wird der Bodhisattva zum transzendenten Bodhisattva, auf der letzten schließlich zum himmlischen Bodhisattva. Die zehn Stufen (bhûmi) sind im einzelnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Freudige (pramuditâ) – Vervollkommnung der Freigebigkeit (dâna)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Makellose (vimalâ) – Vervollkommnung der Sittlichkeit (shîla)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Strahlende (prabhâkârî) – Vervollkommnung der Geduld (kshânti) und das Verständnis von der Vergänglichkeit&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Flammende (arcishmatî) – Vervollkommnung des Kampfeswillen (vîrya) und restlose Auflösung falscher Ansichten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die schwer zu Erobernde (sudurjayâ) – Vervollkommnung der Meditation (dhyâna) und intuitives Verständnis von der wahren Natur des Daseins&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die der Weisheit Zugewandte (abhimukî) – Die Vervollkommnung der Weisheit (prajñâ), das Verständnis von der bedingten Entstehung und von der Leerheit aller Dinge&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mit Vollendung der sechsten Stufe erreicht der Bodhisattva die Heiligkeit und verzichtet zum Wohl aller Wesen auf den nun möglich gewordenen Einzug ins endgültige Nirvana, wodurch er alle Bindungen an Samsara überwindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Weitreichende (dûrangamâ) – Der Bodhisattva wird ein transzendentes Wesen, welches nicht mehr an einen physischen Körper und nicht mehr an die uns bekannten Naturgesetze gebunden ist. Er besitzt nun das Geschickte Mittel (upâya), mit dem es ihm möglich ist, den Wesen je nach den Umständen und ihren jeweiligen Fähigkeiten und Eigenschaften die Erlösung zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Unbewegte (acalâ) – Der Bodhisattva erlangt nun die Fähigkeit, sein karmisches Verdienst auf noch nicht erlöste Wesen zu übertragen (pranidhâna)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Fromme (sâdhumatî) – Auf dieser Stufe erringt er die Kraft, die Erlösung der Wesen rasch voranzutreiben.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Wolke der Lehre (dharmamegha) – Der Bodhisattva hat das vollkommene, das Universum erhellende Wissen erlangt. Im Tushita-Himmel wartet er auf seine nächste Wiedergeburt, mit der er als Buddha in die Welt zurückkehrt.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111606882523940678?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111606882523940678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111606882523940678&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111606882523940678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111606882523940678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/der-zehnstufige-bodhisattva-weg.html' title='Der zehnstufige Bodhisattva-Weg'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111597206988063993</id><published>2005-05-13T10:13:00.000+02:00</published><updated>2005-05-28T18:12:59.836+02:00</updated><title type='text'>Nirvana schon zu Lebzeiten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mittels der Praxis der sechs Vollkommenheiten &lt;small&gt;(s.a. 'Herz-Sutra' vom 6.Mai 2005)&lt;/small&gt; – der Paramita – ist es möglich, auch schon zu Lebzeiten innerhalb Samsaras das Nirvana zu leben – und das sogar ohne in die Hauslosigkeit zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber sind die 'Ropparamitsu', die sechs Übungen zur Erlangung der Vollkommenheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1. Freigebigkeit&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(jap.: fuse haramitsu; Sanskrit: dâna)&lt;br /&gt;Das ist die Praxis des Gebens, die materielle Unterstützung, die tatkräftige Unterstützung und die ideelle Unterstützung anderer – das Helfen und der Beistand in Taten, Worten und Gedanken.&lt;br /&gt;Wichtig dabei ist es, weder während des Gebens, noch irgendwann danach negative Gedanken zu entwickeln. Vollkommen ist das Geben nur, wenn man es aus freien Stücken und von ganzem Herzen praktiziert, ohne die geringste Anhaftung an das Gegebene oder ohne nachher zu überlegen, ob man vielleicht zu viel gegeben hat, oder auch zu wenig, oder was derjenige mit dem Gegebenen machen wird, ob er es überhaupt zu schätzen weiß, oder ob nicht die Freigebigkeit missbraucht wird, oder das Gefühl zu haben, ausgenützt zu werden. Das alles macht die Praxis des Gebens zunichte und hat nichts mit Vollkommenheit zu tun.&lt;br /&gt;Die reine Praxis des Gebens bedeutet ehrliche, aufrichtige  Wohltätigkeit !&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2. Die Sittlichkeit&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(jap.: jikai haramitsu; Sanskrit: sîla)&lt;br /&gt;Das Einhalten der fünf buddhistischen Gebote bedeutet Sittlichkeit. Die Aufrichtigkeit dabei ohne Anhaftung im Sinne der Entsagung, ohne Hass und ohne Groll macht die Sittlichkeit zu einer der Vollkommenheiten. Die fünf Gebote aber sind:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Lebendiges nicht zu töten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Nichtgegebenes nicht zu Nehmen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;sich der sexuellen Ausschweifung zu enthalten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;von falscher Rede Abstand zu nehmen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;keine berauschenden Mittel zu nehmen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;(s.a. 'Der achtfache Pfad' vom 30.April 2005)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3. Die Nachsicht&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(jap.: ninniku haramitsu; Sanskrit: ksânti)&lt;br /&gt;Mit Nachsicht ist Duldsamkeit gemeint, Geduld, Erdulden, Ertragen. Das bedeutet einerseits, geduldig mit widrigen Umständen zu sein, mit Hunger und Durst, Kälte und Hitze, plagenden Insekten usw. Viel wichtiger ist jedoch die gütige, wohlwollende Nachsicht gegenüber allen anderen Wesen, egal, wie sie sich aufgrund ihrer Verblendungen auch verhalten mögen. Das ist gelebte Nächstenliebe !&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4. Der Kampfeswille&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(jap.: shôjin haramitsu; Sanskrit: vîrya)&lt;br /&gt;Buddhismus zu praktizieren bedeutet viel Energie aufzubringen, stets mit sich selber zu kämpfen und immer eifrig zu streben. Dabei darf man aber nicht außer Acht lassen, dass der Buddha, der Erhabene, der Heilige, der vollkommen Erwachte den 'Weg der Mitte' gelehrt hat. Das bedeutet in Bezug auf den Eifer bei der Praxis, dass Verbissenheit zu nichts führt, ebenso wenig wie zu geringes Bemühen. Besonnenes Streben und stete Achtsamkeit machen den Kampfeswillen zur Vollkommenheit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5. Die Vertiefung&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(jap.: zenjô haramitsu; Sanskrit: dhyâna)&lt;br /&gt;Wahre Vertiefung bedeutet nicht nur, sich einmal am Tag für dreißig Minuten hinzusetzen und zu meditieren oder auch zweimal oder dreimal – nein, die Vertiefung als Vollkommenheit bedeutet ununterbrochene Achtsamkeit während des ganzen Lebens, in jeder Situation! Das ist wahre Meditation.&lt;br /&gt;(s.a. 'Die vier Pfeiler der Einsicht' vom 1.Mai 2005)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6. Die Weisheit&lt;/b&gt; &lt;small&gt;(jap.: chie haramitsu; Sanskrit: prajnâ)&lt;br /&gt;Die bisher genannten fünf Praktiken in Vollkommenheit auszuüben bedeutet in Weisheit zu leben.&lt;br /&gt;Um rechte Wohltätigkeit praktizieren zu können und das Einhalten der Gebote und rechte Duldsamkeit, rechtes Streben und rechte Übung, müssen wir unser herkömmliches Verständnis und unseren bisherigen Glauben aus neuen Richtungen und unter neuen Gesichtspunkten überdenken! Wir müssen von unserem Leben wegkommen, welches gefesselt ist durch überkommene Auffassungen und dem Streben nach Wohlstand, Bequemlichkeit und gesellschaftlicher Anerkennung, geprägt von Eigennutz und Egoismus - hin zu einem Leben, das geistig sehr viel beweglicher ist.&lt;br /&gt;Das bedeutet rechte Weisheit ! Und rechte Weisheit ermöglicht ein Nirvana schon zu Lebzeiten...&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111597206988063993?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111597206988063993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111597206988063993&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111597206988063993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111597206988063993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/nirvana-schon-zu-lebzeiten.html' title='Nirvana schon zu Lebzeiten'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111588457999323679</id><published>2005-05-12T09:54:00.000+02:00</published><updated>2005-05-13T09:36:37.363+02:00</updated><title type='text'>Siehst Du die Götterboten ?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;small&gt;O Mensch, sahst du nicht unter den Menschen die Götterboten erscheinen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Ich sah sie nicht."&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sahst du nie unter den Menschen eine Frau oder einen Mann im Alter von achtzig, neunzig oder hundert Jahren, abgelebt, gekrümmt wie Dachsparren, gebückt, auf eine Krücke gestützt, schlotternden Ganges dahinschleichend, mit verwelkter Jugend, mit abgebrochenen Zähnen und greisem Haar, oder kahl, mit wackelndem Kopfe, voller Runzeln, die Glieder mit Flecken bedeckt?&lt;br /&gt;Sahst du unter den Menschen nicht eine Frau oder einen Mann, krank, elend, schwer leidend.&lt;br /&gt;Sahst du nicht eine Frau oder einen Mann einen oder zwei oder drei Tage nach dem Tode, aufgeschwollen, blauschwarz gefärbt, mit Eiter bedeckt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Ja, solche habe ich gesehen."&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dachtest du nicht, o Mensch, der du Verstand besitzt und alt genug bist:&lt;br /&gt;‘Auch ich bin Krankheit, Alter und Tod unterworfen, kann diesen Dingen nicht entgehen. So lass mich denn Gutes tun in Werken, Worten und Gedanken'!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Ich war außerstande! Ich war leichtsinnig!"&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O Mensch, aus Leichtsinn hast du weder in Werken, Worten noch Gedanken Gutes getan. Wahrlich, o Mensch, gemäß deinem Leichtsinne wird man Dir es vergelten. Jene bösen Taten wurden weder von deiner Mutter begangen, noch deinem Vater, Bruder, noch deiner Schwester, noch von deinen Freunden und Genossen, noch deinen Vettern und Blutsverwandten, noch von Götterwesen, Asketen oder Priestern.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Du allein hast jene schlechte Tat begangen, du allein wirst deren Frucht erfahren!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;[ &lt;a href="http://www.palikanon.com"&gt;Anguttara Nikaya, Dreier Buch, 36. Die drei Götterboten&lt;/a&gt; ]&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111588457999323679?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111588457999323679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111588457999323679&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111588457999323679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111588457999323679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/siehst-du-die-gtterboten.html' title='Siehst Du die Götterboten ?'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111581091535907923</id><published>2005-05-11T13:27:00.000+02:00</published><updated>2005-05-13T09:36:56.056+02:00</updated><title type='text'>Der Vorteil der Entsagung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;b&gt;Was ist der Entsagung Vorteil?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einzige Vorteil der Entsagung ist, dass es keinen Vorteil gibt !&lt;br /&gt;Nie wieder wirst Du nach Deinem Vorteil suchen müssen.&lt;br /&gt;Dann ist alles Vorteil, ist alles Nachteil, ist nichts mehr Vorteil, nichts mehr Nachteil, ist weder Vor- noch Nachteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange Du nach Deinem Vorteil fragst, wirst Entsagung Du nie kennen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Es gibt keinen Vorteil, kein Verdienst.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;[ Vimalakirti-Sutra (Yuima-kyô) ]&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111581091535907923?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111581091535907923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111581091535907923&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111581091535907923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111581091535907923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/der-vorteil-der-entsagung.html' title='Der Vorteil der Entsagung'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111572925805837576</id><published>2005-05-10T14:46:00.000+02:00</published><updated>2005-05-13T09:37:13.270+02:00</updated><title type='text'>Atem-Meditation</title><content type='html'>&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;[ &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.palikanon.com/majjhima/m118n.htm"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Majjhima Nikaya 118 (XII.8.) Ânâpânasati Sutta&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein- und Ausatmung, bedachtsam geübt und gepflegt, lässt hohen Lohn erlangen, hohe Förderung und lässt die vier Pfeiler der Achtsamkeit zustande kommen; die vier Pfeiler der Achtsamkeit, bedachtsam geübt und gepflegt, lassen die sieben Erweckungen zustande kommen; die sieben Erweckungen, bedachtsam geübt und gepflegt, lassen die wissende Erlösung zustande kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie aber wird bedachtsam Atmung geübt, dass sie hohen Lohn verleihe? Da begibt sich der Mönch ins Innere des Waldes oder unter einen großen Baum oder an einen einsamen Ort, setzt sich mit verschränkten Beinen nieder, den Körper gerade aufgerichtet, und pflegt der Achtsamkeit. Bedächtig atmet er ein, bedächtig atmet er aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Atmet er tief ein, so weiß er 'Ich atme tief ein',&lt;br /&gt;atmet er tief aus, so weiß er 'Ich atme tief aus';&lt;br /&gt;atmet er kurz ein, so weiß er 'Ich atme kurz ein',&lt;br /&gt;atmet er kurz aus, so weiß er 'Ich atme kurz aus'.&lt;br /&gt;So übt er sich:&lt;br /&gt;Den ganzen Körper empfindend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Die Körperfunktionen besänftigend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Verzückung empfindend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Wohlgefühl empfindend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Die geistigen Funktionen empfindend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Die geistigen Funktionen besänftigend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Den Geist empfindend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Den Geist erheiternd, sammelnd, befreiend will ich ein- und ausatmen .&lt;br /&gt;Die Vergänglichkeit wahrnehmend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Die Reizlosigkeit wahrnehmend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Die Loslösung wahrnehmend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;Die Aufhebung wahrnehmend will ich ein- und ausatmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie aber werden bedachtsam Ein- und Ausatmungen geübt, auf dass sie die vier Pfeiler der Achtsamkeit zustande bringen? Zu einer Zeit, wo der Mönch, sich also in der Atem-Meditation übt, wacht er&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;beim Körper über den Körper, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns. Bei den Körpern nenne ich es, den Körper verändern, nämlich das Einatmen und das Ausatmen: darum aber wacht der Mönch zu einer solchen Zeit beim Körper über den Körper, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;bei den Gefühlen über die Gefühle, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns. Bei den Gefühlen nenne ich es das Gefühl verändern, nämlich beim Einatmen und Ausatmen wohl darauf achthaben: darum aber wacht der Mönch zu einer solchen Zeit bei den Gefühlen über die Gefühle, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;beim Bewusstsein über das Bewusstsein, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns. Nicht kann, ihr Mönche, sage ich, ein unbesonnener Mensch, der unklar denkt, bedachtsam Ein- und Ausatmung üben: darum aber wacht der Mönch zu einer solchen Zeit beim Bewusstsein über das Bewusstsein, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;bei den Geistobjekten über die Geistobjekte, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns. Und wie da Begehren und Bekümmern überstanden wird hat er weise gemerkt, und wohl hat er es ausgeglichen: darum aber wacht der Mönch zu einer solchen Zeit bei den Geistobjekten über die Geistobjekte, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Also werden bedachtsam Ein- und Ausatmungen geübt und lassen die vier Pfeiler der Achtsamkeit zustande kommen. Wie aber werden die vier Pfeiler der Achtsamkeit geübt, auf dass sie die sieben Erweckungen zustande bringen? Zu einer Zeit wo der Mönch beim Körper über den Körper wacht, bei den Gefühlen über die Gefühle, beim Bewusstsein über das Bewusstsein, bei den Geistesobjekten über die Geistesobjekte wacht, unermüdlich, klaren Sinnes, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns, gewärtig hat er zu einer solchen Zeit die Achtsamkeit, unverrückbar; zu einer Zeit, wo der Mönch die Achtsamkeit gewärtig hat, das 'Erleuchtungsglied der Achtsamkeit' hat er zu dieser Zeit erwirkt, das Erleuchtungsglied der Achtsamkeit vollbringt er da, das Erleuchtungsglied der Achtsamkeit wird da von ihm zur Vollendung gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also besonnen weilend, weise ergründet er, erforscht er und erwägt mit Einsicht das Gesetz; zu einer Zeit, wo er also besonnen das Gesetz erwägt, da ist er mit dem 'Erleuchtungsglied der Gesetzesergründung' ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also besonnen weilend, mit Einsicht das Gesetz erwägend und erforschend, da ist seine Willenskraft aufgerichtet, ungebeugt; zu einer Zeit, wo er also besonnen mit Einsicht das Gesetz erwägt, wo seine Willenskraft aufgerichtet ist, da ist er mit dem 'Erleuchtungsglied der Willenskraft' ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei aufgerichteter Willenskraft aber steigt ihm der Sinnlichkeit entrückte Verzückung auf; zu einer Zeit, wo er Willenskraft erwirkt hat und in ihm der Sinnlichkeit entrückte Verzückung aufsteigt, da ist er mit dem 'Erleuchtungsglied der Verzückung' ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem geistig Verzückten aber stillen sich Geist und Bewusstsein; zu einer Zeit, wo er Verzückung im Herzen hat, sein Geist und sein Bewusstsein gestillt ist, da ist er mit dem 'Erleuchtungsglied der Gestilltheit' ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem geistig Gestillten, Glücklichen, aber sammelt sich der Geist; zu einer Zeit, wo er glücklich den Geist gesammelt hat und das Bewusstsein ihm einig wird, da ist er mit dem 'Erleuchtungsglied der Sammlung' ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen den also gesammelten Geist aber verhält er sich gleichmütig; zu einer Zeit, wo er also gesammelten Geistes sich gleichmütig verhält, da ist er mit dem 'Erleuchtungsglied des Gleichmutes' ausgestattet, das Erleuchtungsglied des Gleichmutes vollbringt er da, das Erleuchtungsglied des Gleichmutes wird da von ihm zur Vollendung gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Also werden die vier Pfeiler der Achtsamkeit geübt und lassen die sieben Erweckungen zustande kommen. "Wie aber werden die sieben Erweckungen geübt, wie gepflegt, auf dass sie die wissende Erlösung zustande bringen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da übt der Mönch der Achtsamkeit Erweckung, die abgeschieden gezeugte, abgelöst gezeugte, ausgerodet gezeugte, die in Endsal übergeht; übt des Gesetzesergründung Erweckung, der Willenskraft Erweckung, der Verzückung Erweckung, der Gestilltheit Erweckung, der Sammlung Erweckung, des Gleichmuts Erweckung, die abgeschieden gezeugte, abgelöst gezeugte, ausgerodet gezeugte, die in Endsal übergeht.&lt;br /&gt;Also werden die sieben Erweckungen geübt, also gepflegt, und lassen die wissende Erlösung zustande kommen."&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also sprach der Erhabene. Zufrieden freuten sich die Mönche über das Wort des Erhabenen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111572925805837576?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111572925805837576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111572925805837576&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111572925805837576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111572925805837576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/atem-meditation.html' title='Atem-Meditation'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111451256290356234</id><published>2005-05-09T17:15:00.000+02:00</published><updated>2005-06-03T21:41:44.386+02:00</updated><title type='text'>Die Sutra über die Bitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ein Dharani zur Beseitigung des Leides, das durch die drei Gifte über uns kommt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Sutra über die Bitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ein Dharani zur Beseitigung des Leides, das durch die drei Gifte über uns kommt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Zugrunde liegt die Übersetzung durch den indischen Hausvater Zhu Nandi, der diese Sutra während der Jin-Dynastie vom Indischen ins Chinesische übertrug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also habe ich gehört:&lt;br /&gt;Einst weilte der Erhabene bei Vesâlî im Mangohaine in der Versammlungshalle des Vihâra Mahâvana, begleitet von eintausend und zweihundertfünfzig Bhikkus. Jeder einzelne von ihnen war ein Arhat und hatte alle Befleckungen vollständig beseitigt. Nicht wieder würden sie zurückkehren zu neuer Existenz, sondern sie waren wie geläutertes Gold - in Körper und Geist beruhigt, ausgestattet mit den sechs Begabungen und frei aller Fesseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Namen lauten:&lt;br /&gt;Der wissensbewährte Shariputra, Mahâ-Maudgalyâyana, Mahâ-Kâshyapa, Mahâ-Kâtyâyana, Subhûti, Anuruddha, Govinda, Gavâmpati, Pilindavatsa, Bakkula, Nanda, Ananda, Rahûla uns dergleichen mehr, die in der Schar wohlbekannt waren und stets von den Deva und Naga und den anderen aus den acht Gruppen der Schutzgottheiten verehrt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fernerhin waren dort zwanzigtausend Bodhisattvas Mahâsattvas anwesend, die sämtliche Praxis zur Erlangung der vollkommenen Weisheit bereits abgeschlossen hatten, alle Wurzeln abgeschnitten und die sechs Vollkommenheiten vollständig umgesetzt hatten. Sie waren von dem lauteren Wesen der Buddhas mit einem Herzen so weit wie das Meer. Ihre Namen lauten:&lt;br /&gt;Bodhisattva Manjushri, Bodhisattva Ratnachandra, Bodhisattva Chandraprabha, Bodhisattva Ratnâkara, Bodhisattva Sûryagupta, Bodhisattva Bhadrapâla und dergleichen mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem waren noch sechzehn weitere Bodhisattvas dort, die wie diese waren und noch weitere zwanzigtausend Bodhisattvas Mahâsattvas, wie beispielsweise der Bodhisattva Maitreya.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war der Erhabene zu jener Zeit also umgeben von den vier Scharen&lt;span title="die Mönche und Nonnen, die Laienanhänger und -anhängerinnen"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; seiner Jünger, den acht Gruppen der Schutzgötter, von Menschen und Nichtmenschen, die ihn allesamt in hohen Ehren hielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals wurde im Lande Vesâlî ein jeder im Volke von üblen Krankheiten geplagt. Dem einen waren die Augen ganz rot von Blut unterlaufen, dem nächsten floss der Eiter aus beiden Ohren heraus, dem dritten floss das Blut aus der Nase, dem vierten verhaspelte sich so sehr die Zunge, dass ihm die Stimme ganz wegblieb und dem fünften verwandelte sich alles, was er aß, sogleich in bitteres Ungenießbares. So waren den Menschen die sechs Sinne gestört und sie benahmen sich als wie die Betrunkenen.&lt;br /&gt;Da waren nämlich fünf Yaksha-Geister, &lt;i&gt;Kitsudakara&lt;/i&gt; genannt, mit Gesichtern schwarz wie Tusche und jeder mit fünf Augen und Fängen wie vom Hunde, aber aus dem Munde nach oben herausragend. Die entzogen den Menschen die Lebensenergie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu jener Zeit lebte in der Hauptstadt von Vesâlî ein sehr vermögender Mann mit dem Namen Somachattra. Der begab sich zusammen mit weiteren fünfhundert seinesgleichen wohlhabenden Bürgern hin zu dem Buddha. Er trat vor den Buddha, warf sich ihm ehrerbietig zu Füßen, trat sodann dem Buddha zur Seite und sprach die folgenden Worte:&lt;br /&gt;"Das Volk dieses Landes leidet unter schweren Krankheiten. Selbst die medizinischen Künste des so berühmten Arztes Jîvaka konnten keine Heilung bringen. So richten wir an den von den Göttern Verehrten nur diese eine Bitte: Aus Mitleid mit allen Wesen – erlöse uns von diesen Krankheiten und schenke uns Gesundheit."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sprach der Erhabene zu den reichen Bürgern das folgende:&lt;br /&gt;"Gar nicht weit von hier, geradewegs in Richtung Westen, gibt es einen Buddha mit dem Namen Amitâyus&lt;span title="auch Amithaba oder Amida-Buddha genannt"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; – der Buddha des unfassbar langen Lebens. Ihm haben sich der Bodhisattva Avalokiteshvara und der Bodhisattva Mahâsthâmaprâpta angeschlossen. Der Buddha und diese Bodhisattvas beweisen stets ihr allumfassendes Mitgefühl und erlösen die Wesen von Leid und Unheil. Vor diesen werft Euch ehrend nach jener Richtung nieder, entzündet Räucherwerk und verstreut Blumen. Dann atmet bedächtig ein- und aus, beruhigt das Gemüt und ruft zehnmal ihre Namen an. Sodann möget ihr zum Wohle der Menschen Eure Bitten an jenen Buddha und die beiden Bodhisattvas richten !"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum waren diese Worte gesprochen, da wurden in des Buddhas Halo jener Buddha des langen Lebens und die beiden Bodhisattvas sichtbar. Durch die unermessliche Macht des vollkommen Erwachten kamen da jener Buddha und die beiden Bodhisattvas in eben diese Land. Sie kamen nach Vesâlî bis an die Tore der Königsstadt und strahlten dort ein helles Licht aus, das alle Wesen erfasste. So erstrahlte in Vesâlî ein jeder in goldenem Glanze. Da brachten die Menschen von Vesâlî Weidenzweige&lt;span title="oder Zahnstocher ?"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; und frisches Wasser herbei und brachten es dem Bodhisattva Avalokiteshvara – der Kannon - dar. Die allmitfühlende, grenzenlos barmherzige Kannon erklärte daraufhin aus ihrem ullumfassenden Mitgefühl heraus das Dharani zur Erlösung und zum Schutze aller Wesen auf folgende Weise:&lt;br /&gt;"Zum Wohle aller Wesen lehre ich Euch die folgenden Worte und Ihr alle sollt mir nachsprechen:&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;Ich nehme Zuflucht zu Buddha !&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zum Dharma !&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zur Sangha !&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zu&lt;br /&gt;Bodhisattva Avalokiteshvara Mahasattva !&lt;br /&gt;Dein Name ist Barmherzigkeit !&lt;br /&gt;Du erlöst die Wesen von Leid und Unheil !&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;So sollt Ihr dreimal hintereinander die Drei Juwelen preisen und dreimal den Namen der Kannon. Dann sollt ihr Weihrauch entzünden, Euch gen Westen niederwerfen, Euren Geist beruhigen so wie auch Euren Atem. Sodann richtet Eure Bitten an die Kannon, sie möge alle Wesen von Leid und Unheil erlösen. Faltet Eure Hände und dann sprecht die folgenden Sätze:&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;Bitte erlöse uns von Leid und Unheil !&lt;br /&gt;Umfasse alle Wesen mit Deiner Barmherzigkeit !&lt;br /&gt;Strahle Dein alles reinigendes Licht aus !&lt;br /&gt;Nimm unsere Unwissenheit von uns !&lt;br /&gt;Beschütze uns vor einem gewaltsamen Tod,&lt;br /&gt;vor unseren Begierden und vor all den Krankheiten !&lt;br /&gt;Bitte komm zu uns heran !&lt;br /&gt;Gib uns Ruhe und Glückseligkeit !&lt;br /&gt;So neigen wir nun unser Haupt.&lt;br /&gt;Erhöre uns und erlöse die Leidenden !&lt;br /&gt;Zu Dir nehmen wir nun unsre Zuflucht.&lt;br /&gt;Oh, Vater des Mitgefühls&lt;br /&gt;und der Barmherzigkeit in dieser Welt !&lt;br /&gt;Erfüll uns unsere Bitte und komm herbei !&lt;br /&gt;Nimm uns das Leid der drei Gifte&lt;span title="Gier, Hass und Verblendung"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; !&lt;br /&gt;Bitte schenke uns auch schon in dieser Welt Glückseligkeit&lt;br /&gt;und letztlich auch das endgültige Nirvana !&lt;/b&gt;"&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Sodann sprach die Kannon zum Buddha:&lt;br /&gt;"Oh, Erhabener ! Dieses Dharani bringt ganz gewiss großes Glück ! Denn es ist das Dharani des allumfassenden Mitgefühls und der grenzenlosen Barmherzigkeit, das die Buddhas aller Zeiten&lt;span title="der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; und auch aller Richtungen verkünden.&lt;br /&gt;Jene, die dieses Dharani hören, werden für lange Zeit frei von jedem Leid, erfahren stets Ruhe und Glückseligkeit, werden frei von den acht Hindernissen und wenn sie an den Buddha denken, wird er auch vor ihren Augen in Erscheinung treten !"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun will ich noch das Dharani der Buddhas aller zehn Richtungen zur Erlösung aller Wesen darlegen:&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;Oh, Ufuni – Gott des Wohleschmackes&lt;br /&gt;Mafuni – Dämon der Dummheit&lt;br /&gt;Tôbani – Dämon der Furcht&lt;br /&gt;Tamubani – Dämon des Zweifels&lt;br /&gt;Banzâri – Nichtweißer Dämon&lt;br /&gt;Vanzâri – Weißer Dämon&lt;br /&gt;Shubitei – Grüner Dämon&lt;br /&gt;Vanvan Tarara – Mutter und Urmutter aller Dämonen&lt;br /&gt;und auch Irimiri – Du Gehender&lt;br /&gt;Teiri Shuri – Widersacher der Menschen&lt;br /&gt;Kabari – Du Schädelgekrönter&lt;br /&gt;Kushatei Tovamukushii – Du Kinderfresser&lt;br /&gt;Tsu'andôrê – Dur Vertreter der Menschen&lt;br /&gt;Matankê – löwenhäuptiger Dämonenfürst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte gewähret den Wesen Frieden.&lt;br /&gt;Oh, alle Dämonen, die ihr da seid,&lt;br /&gt;haltet Euch fern,&lt;br /&gt;weichet jetzt von uns !&lt;br /&gt;Weichet, kommt nicht wieder,&lt;br /&gt;kommt niemals wieder !&lt;br /&gt;Gewähret den Wesen Frieden,&lt;br /&gt;weichet von uns!&lt;/b&gt;" &lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Kannon sprach weiter zu Buddha mit den folgenden Worten:&lt;br /&gt;"Erhabener, dieses Dharani wird von den Buddhas des langen Lebens aller Richtungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelehrt. Diejenigen, die dieses Dharani rezitieren, werden stets den Schutz der Buddhas und auch der großen Bodhisattvas genießen. Sie werden frei sein von Krankheit und sie werden Gesundheit erlangen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Bürger von Vesâlî sodann diesen Spruch ausriefen, waren sie genesen, als seien sie nie krank gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da bat der Erhabene den Bodhisattva Avalokiteshvara, aus Mitleid mit allen Wesen und zu deren Wohlergehen noch einmal das Dharani zur Beseitigung allen Unheils zu sprechen. Und so entwickelte der Bodhisattva Avalokiteshvara durch die außerordentliche Macht des Buddha in seinem Herzen große Barmherzigkeit und legte das Dharani zur Vernichtung negativen Karmas und zur Beseitigung allen Unheils dar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;"Ich nehme Zuflucht zu Buddha !&lt;br /&gt;Wir nehmen Zuflucht zum Dharma !&lt;br /&gt;Wir nehmen Zuflucht zur Sangha !&lt;br /&gt;Wir nehmen Zuflucht zu&lt;br /&gt;Bodhisattva Avalokiteshvara Mahasattva,&lt;br /&gt;dem Bodhisattva des allumfassenden Mitgefühls&lt;br /&gt;und der großen Barmherzigkeit !&lt;br /&gt;Wir bitten Dich, habe Mitleid mit uns !&lt;br /&gt;Befreie uns von unseren Leiden !&lt;br /&gt;Nimm den Wesen die Furcht !&lt;br /&gt;Gewähre uns Deinen Schutz !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, Dafuni – Du großer Dämon&lt;br /&gt;Mafuni – Du Wasserdämon&lt;br /&gt;Tôbani und Tamubani&lt;br /&gt;Abashii – der Du die Menschen zürnen lässt&lt;br /&gt;Mafuni – Feuerspeier, den man Lichtgeist heißt&lt;br /&gt;Banzâri – den man den Blumendämon heißt&lt;br /&gt;Vanzâri – Du weißbeleibter, den man den Weißen nennt&lt;br /&gt;Shubitei – Du außerordentlich weißer Dämon&lt;br /&gt;Vanzâra und Basani&lt;br /&gt;Shuru Shuru, Du Dämon mit den drei Häuptern&lt;br /&gt;Banzâri&lt;br /&gt;Dôru Dôru – Du dreiköpfiger Kindsdämon&lt;br /&gt;Vanzâri – schwarze Mutter, weißes Kind&lt;br /&gt;Tôtô Ruru, der Du unsere Kinder in die Wälder entführst&lt;br /&gt;Nivanzâri – der Du das Weiße ausstößt&lt;br /&gt;Dôdô, Bubu !&lt;br /&gt;Weichet, weichet, kehrt nie wieder !&lt;br /&gt;Vanzâra&lt;br /&gt;Basani&lt;br /&gt;Suinkushî - Du Vielmillionenfacher,&lt;br /&gt;Te'inkushî - Du nicht Vielmillionenfacher,&lt;br /&gt;Nite'inkushî - Du noch Vielmillionenfacherer,&lt;br /&gt;behext nicht die Wesen dieser Welt,&lt;br /&gt;bringt nicht Zweifel über sie!&lt;br /&gt;Bringt kein Unheil über sie !&lt;br /&gt;Abaya – Du nicht geschaff'ner Dämon&lt;br /&gt;Burida – Du hungriger Dämon&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kehrt nie wieder! Weichet schnelle!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Alle Furcht und aller Schaden, alle Dämonen und selbst Tiger, Wölfe und auch Löwen können, wenn dieses Dharani gesprochen wird, ihre Fänge nicht mehr öffnen und niemandem Schaden zufügen.&lt;br /&gt;Selbst wer den Weg des Buddha verlassen und die zehn karmisch unheilsamen Handlungen begeht, wird, wenn er dieses Dharani hört, sogleich von allem Schmutze gereinigt und wieder genauso rein wie je zuvor.&lt;br /&gt;Wenn da einer voller Hindernisse ist, im Sumpf versunken und Übles tut, dann aber den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anruft und dieses Dharani rezitiert, fallen die Hindernisse seines negativen Karmas von ihm ab und vor seinen Augen wird die Gestalt des Buddha erscheinen !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Buddha sprach zu Ananda:&lt;br /&gt;"Gesetzt den Fall, die vier Scharen meiner Jünger bewahrten den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara und rezitierten das Dharani zur Beseitigung allen Unheils, so blieben sie, die diese Formel aufsagten, stets gesund an Körper und Geist. Oder wenn ein fürchterlicher Brand von allen Seiten drohte, unsere Körper zu verzehren, wir dann aber dieses Dharani rezitierten, so ließen die Drachenkönige&lt;span title="naga-raja"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; Regen fallen und würden uns so erretten. Wenn aber der Körper schon in Flammen stünde und die Schmerzen wären fürchterlich, und man riefe den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara an und spräche dreimal diese Formel, so würde man sogleich von all' den Flammen erlöst und alle Wunden würden wieder heil.&lt;br /&gt;Oder wenn das Getreide zu teuer wird und eine Hungersnot ausbricht, wenn man unter der Obrigkeit leidet, wilde Tiere und böse Räuber die Straßen unsicher machen, man ins Verließ geworfen wird, den ganzen Körper in Schellen und Fesseln und Ketten gebunden, oder man auf dem weiten Meere fährt und Sturmwinde das Wasser rundherum so hoch auftürmen wie die Berge, bedrohlich wie Yaksha-Geister und Rakshasas, oder wenn man gerade vor Vollstreckung der Todesstrafe steht, durch Gift oder auch durch das Schwert – wenn also das ganze schlechte Karma früherer Zeiten zur Reife kommt und alle Übel über uns bringt, und uns davor unbeschreibliche Furcht packt, wir dann aber ganzen Herzens den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anrufen und dieses Dharani insgesamt siebenmal hintereinander rezitieren, wird alles Unheil verhütet, alles negative Karma gereinigt und alle unheilsamen Handlungen getilgt, so wie ein Feuer alles Brennholz restlos verzehrt, auf lange Sicht hin verschwunden und nicht mehr wieder zu erlangen.&lt;br /&gt;Aus diesem Grunde kann das also von dem Bodhisattva Avalokiteshvara dargelegte Dharani allen Wesen eine nektargleiche Medizin sein, die ihnen die Angst nimmt vor Krankheit und vor einem allzu schnellen Tode, vor Fesseln und vor den drei Giften, die man Gier, Hass und Verblendung nennt. Deswegen heißen die Wesen in dieser unseren Saha-Welt den Bodhisattva Avalokiteshvara auch mit dem Namen: &lt;b&gt;'Jener, der uns Furchtlosigkeit verleiht'&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mystischen Sprüche dieses Dharani zu rezitieren ist ein unvergleichlich göttliches Tun, bringt größtes Glück und die höchsten Verdienste. Wer immer unter all den Wesen es vernimmt, wird große Glückseligkeit erlangen. Darum solltet ihr es auswendig lernen und stets aufsagen.&lt;br /&gt;Wenn Ihr nun das Dharani rezitieren wollt, solltet ihr in angemessener Zucht Euch üben, keinen Alkohol trinken und kein Fleisch verzehren, den Körper mit Asche bestreichen und ganz rein waschen, Gewürze mit aufdringlichen Gerüchen meiden, nichts Rohes speisen, der Verunreinigung durch das andere Geschlecht fernbleiben, den Buddhas der zehn Richtungen und den sieben Buddhas dieses Zeitalters gedenken und von ganzem Herzen den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anrufen. Wenn Ihr dann dieses Dharani sprecht, so wird vor Euren Augen die Gestalt der Kannon sichtbar werden und alle frommen Wünsche in Erfüllung gehen. Sodann werdet ihr mit der nächsten Geburt in ein Reines Buddha-Land gelangen, wo Ihr auf lange Zeit hin frei sein werdet von allem Leiden !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Buddha erklärte dem Ananda:&lt;br /&gt;"In Râjagriha – der Hauptstadt des Magadha-Reiches lebte einmal eine Frau. Sie hieß Candâli und lebte an einem Orte, der von bösen Geistern heimgesucht wurde. Des Mittags wie des Abends verwandelte sich dieser Dämon in einen Mann und ging zu jener Frau, dieser beizuwohnen, bis dass sie schwanger wurde und ihm fünfhundert Dämonenkinderchen gebar.&lt;br /&gt;Das folgende solltest Du Dir gut merken:&lt;br /&gt;Ich erklärte dieser Frau, sie solle den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anrufen, und als sie so tat, wurde sie reinen Herzens und ging in eine bessere Welt ein.&lt;br /&gt;Ananda, Du solltest wissen, dass in Wirklichkeit durch die göttliche Macht des Bodhisattva jener Dämon ausgetrieben worden war und diese Frau dadurch meinen Leib ungehindert zu Gesicht bekam. Sodann ließ ich aus jeder Pore meines Körpers eine Lotosblüte sprießen und erzeugte zahllose Manifestationen von Buddhas, die alle einstimmig die Kannon priesen als 'allbarmherzigster Gewährer von Furchtlosigkeit'. Somit nun bewahrt diese Frau fortan jenes Dharani, rezitiert es und versteht, welchen Nutzen sie davon erfährt. Als Verdienst, dieses Dharani aufzusagen, wird man für lange Zeit frei von den drei Hindernissen&lt;span title="Gier, Hass und Verblendung"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;, bleibt fern dem Feuer der drei Höllen, wird kein Unheil mehr erleiden und auch nicht ein eizig Mal von einer der vierhundert Krankheiten befallen werden. Und wenn auch alle Wesen sämtlich ins Heer einberufen wären und mitten in der Schlacht nun stünden, kurz davor verwundet zu werden, dann aber dieses Dharani rezitierten und den Namen des barmherzigen Bodhisattva Avalokiteshvara anriefen, so würden sie so schnell die Erlösung erlangen, als wie die Falken fliegen können.&lt;br /&gt;Und wenn da alle Wesen größtes Leid erführen, eingesperrt im Verlies, gebunden in Schellen an Händen und Füßen, den Körper in Fesseln und in Schellen, auferlegt alle Strafen, die erdenklich sind, so sollten sie nicht nur einen Tag lang und nicht nur zehn Tage, nicht nur einen Monat lang, sondern fünf volle Monate lang, ganz reinen Herzens werden, ihren Geist sammeln und dann den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anrufen, Zuflucht nehmen zu den Drei Juwelen&lt;span title="Buddha, Dharma und Sangha"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;, dreimal meinen Namen anrufen und dann das Dharani des großen Glücks zur Erlösung vom Leiden in sechs Versen sprechen, so wie ich es nun darlegen will:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;Oh,&lt;br /&gt;Bandari – Du nichtweißer Dämon&lt;br /&gt;Vanzâri – Du weißer Dämon&lt;br /&gt;Kêyuri – Du reich geschmückter Dämon&lt;br /&gt;Tsundari – Du Dämon mit der Eisenkeule&lt;br /&gt;Shandari – Du Dämon mir dem Beil&lt;br /&gt;Dô'ebata – Dämon, der den Menschen Licht bringt&lt;br /&gt;Yashabata – Du Dämon des Hörens&lt;br /&gt;Buranikuri – Du Dämon mit den langen Zähnen&lt;br /&gt;Nandari – Du hochgewachsener Dämon&lt;br /&gt;Bakushari – Du Dämon mit dem großen Kopf&lt;br /&gt;Aromi – Du Dämon mit den geschlossenen Augen&lt;br /&gt;Bâkuri – Du Dämon mit den kesselgroßen Ohren&lt;br /&gt;Mâkuri – Du Dämon mit dem bedeckten Kopf&lt;br /&gt;Dôbiri – Du Dämon, der in der Felsenhöhle lebt&lt;br /&gt;Suvâhâ – Weichet von uns !&lt;/b&gt;"&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also endete der Erhabene mit der Darlegung jenes Dharani und erklärte dem Ananda noch das folgende:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Welchem lieben Mann oder welcher lieben Frau oder wem auch immer aus den vier Scharen meiner Jünger die Gunst zuteil wird, den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara zu Ohren zu bekommen, und der zudem dieses Dharani in Ehren hält und auch rezitiert, dann aber in der Wildnis vom Wege abkäme, so würde die Kannon aus ihrer grenzenlosen Barmherzigkeit heraus die Gestalt eines Menschen annehmen, ihm so erscheinen, den Weg weisen und den Seelenfrieden wiedergeben.&lt;br /&gt;Oder wäre er geplagt von Hunger und Durst, so würde sie einen Quell hervorbringen und die Früchte an Bäumen und Sträuchern, damit er satt werden könne und seinen Durst stillen.&lt;br /&gt;Wenn da fernerhin einer mit großem Unglück geschlagen sei und würde vertrieben aus der Heimat, verlöre Frau und Kinde und sein ganzes Vermögen, und würde dann auch noch bösen Menschen begegnen, die ihn hassten, er dann aber den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anriefe, dieses Dharani rezitierte, Atem und Geist beruhigte, seine Gedanken nicht schweifen ließe, so würde nach Ablauf von sieben mal sieben Tagen der Allbarmherzige die Gestalt einer Deva-Gottheit annehmen oder auch der eines Dämonen-Fürsten oder Deva-Königs und ihn also heimführen und ihm den Seelenfrieden wiedergeben.&lt;br /&gt;Gesetzt den Fall, da würden Menschen auf das Meer hinausfahren, Schätze zu finden, und in fremden Landen würden ihnen auf hohen Bergen oder in der tiefen Wildnis die Raubtiere nachstellen – Tiger, Wölfe, Löwen, giftige Insekten, Nattern und Skorpione, Yaksha-Geister, Rakshasa-Dämonen, Kumbhânda-Dämonen und was der Teufel mehr sind, die ihnen den Geist abzusaugen trachten. Wenn sie dann aber dreimal den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anriefen und jenes Dharani sprächen, erlangten sie sofort die Erlösung.&lt;br /&gt;Oder wenn da eine Frau wäre, die sei bei einer schwierigen Geburt dem Tode nahe, riefe dann aber dreimal den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara an und spräche das Dharani, würde sie sogleich die Erlösung erlangen.&lt;br /&gt;Oder wenn ganz böse Räuber kämen, jemandes Hab und Gut zu stehlen, dieser aber dreimal den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara anriefe und das Dharani spräche, so würden in den Räubern Mitgefühl aufsteigen und sie würden wieder ihres Weges ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ananda, Du solltest wissen, dass dieser Bodhisattva und jenes Dharani zweifellos Glück bescheren und stets alles Unheil fernhalten. Das ist die Wahrheit und keine Lüge !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Wesen aller drei Welten können diesen Segen erfahren, frei von Furcht werden und umfassenden Schutz erlangen. In diesem Leben noch können sie zu Seelenfrieden kommen und mit der nächsten Wiedergeburt in ein Reines Buddha-Land, wo sie dann die Lehre hören und rasch die Erleuchtung erlangen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die göttliche Macht dieses Dharani ist derartig unermesslich und gewaltig. Es kann alle Wesen Schützen vor den Leiden der Höllenbereiche, vor den Leiden der Hungrigen Geister, vor den Leiden der tierischen Daseinsfährte, vor den Leiden der gefallenen Götter&lt;span title="der Asuras"&gt;&lt;sup&gt;[*]&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;", vor den Leiden, welche die acht Hindernisse mit sich bringen. So wie Wasser das Feuer zu löschen vermag, vernichtet dieses Dharani solche Leiden für eine lange Zeit, auf dass sie nicht wiederkehren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ananda, Du solltest wissen, dass jemand, der den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara in Ehren hält und zudem noch jenes Dharani , viele gute Verdienste ansammelt und von Unheil frei bleibt. Sowohl in diesem Leben, als auch in den kommenden wird er für lange Zeit frei von Unglück sein. Er wird die Gebote einhalten können, seinen Geist einigen und sein Gemüt beruhigen. Er wird gutes mehren und Übles verhindern können. Mit all diesen Begabungen wird er ausgestattet sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ananda, Du solltest wissen, daß diejenigen, die das Dharani in sechs Versen zur Erlösung von Unheil - dem unübertrefflichen König der Medizin - zu Ohren bekommen und dann den Namen der grenzenlosen Barmherzigkeit des Bodhisattva Avalokiteshvara anrufen, frei von Befleckung durch Sünde werden. Ihnen werden schon bei Lebzeiten die acht Milliarden Buddhas erscheinen und sie bei den Händen nehmen, ihnen die Verdienste und die göttlichen Macht erläutern, die der Allbarmherzige besitzt, welcher uns Furchtlosigkeit spendet. Sie werden auch das Dharani der sechs Verse erläutern und eben weil man die Buddhas erblickt, wird man das Dharani nie wieder vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sodann erläuterte der Erhabene weiter in Versen:&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;"Er trägt den Namen,&lt;br /&gt;den man seiner großen Barmherzigkeit wegen preist.&lt;br /&gt;Er bringt den Menschen Glück und Seelenfrieden.&lt;br /&gt;Er lehrt uns stets die glückverheißenden Verse.&lt;br /&gt;Er erlöst die Menschen selbst von größtem Leid.&lt;br /&gt;Wenn die Wesen seinen Namen hören,&lt;br /&gt;werden sie frei von allem Leid&lt;br /&gt;und erlangen die Erlösung.&lt;br /&gt;Er durchstreift sogar die Höllenfährten,&lt;br /&gt;das Leid anderer auf sich zu nehmen.&lt;br /&gt;Mal weilt er in der Welt der Tiere,&lt;br /&gt;nimmt tierische Gestalt an&lt;br /&gt;und predigt mit allergrößter Weisheit,&lt;br /&gt;den Wesen das Herz zu öffnen&lt;br /&gt;für die vollkommene Erleuchtung.&lt;br /&gt;Mal weilt er unter den Asura&lt;br /&gt;mit mildem Worte, abgeklärten Gemütes&lt;br /&gt;bringt er die Wesen ab von Hochmut,&lt;br /&gt;damit sie schnell das andre Ufer&lt;br /&gt;des 'Nicht mehr Werdens' erreichen mögen.&lt;br /&gt;Erscheinen Hungrige Geister in der Welt,&lt;br /&gt;bringt er duftende Milch herbei,&lt;br /&gt;reicht sie den Hungrigen und Durstgeplagten,&lt;br /&gt;damit sie satt werden&lt;br /&gt;und ihren Durst gestillt bekommen.&lt;br /&gt;In seinem allumfassend Mitgefühl&lt;br /&gt;und grenzenlos Barmherzigkeit&lt;br /&gt;durchstreift er die sechs Daseinsfährten,&lt;br /&gt;bringt in seiner geläuterten Weisheit&lt;br /&gt;allen Wesenheiten die Lehre.&lt;br /&gt;Er besitzt das unübertreffliche Geschickte Mittel.&lt;br /&gt;Er befreit die Wesen vom Leiden im Leben und im Tod,&lt;br /&gt;gewährt ihnen stets den Ort des Seelenfriedens&lt;br /&gt;und geleitet sie an das Ufer&lt;br /&gt;der vollkommenen Erleuchtung."&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Als der Erhabene so gesprochen hatte, erklärte er dem Ananda das folgende:&lt;br /&gt;"Jenes Dharani in sechs Versen bringt unfehlbares Glück. Das ist die Wahrheit, keine Lüge ! Wenn jemand dieses Dharani hört, so wird er guten Nutzen davon haben und sich unermessliches Verdienst erwerben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erläuterte der Erhabene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Königsstadt Rajagriha lebte einst ein Bhikku mit dem Namen Upasena. Er praktizierte den Buddhismus inbrünstig und war ein unerschrockener Mann. Er übte sich in äußerst strengen und peinsamen asketischen Übungen, als ob sein Haupt in Flammen stünde und er sich davor retten müsse. Im Leichenwald saß er umgeben von einer großen Zuhörerschaft und legte das folgende dar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Einst tat ich all' die unheilsamen Dinge und tötete auch zahllose Lebewesen. Dann aber war es mir gegeben, von dem Bodhisattva Avalokiteshvara zu hören und von dem Dharani der sechs Verse. Ihrer stets inniglichst gedenkend erblickte ich mein wahres Wesen und richtete meine Sinne fest konzentriert allein nur noch darauf, die Kannon auch zu Gesichte zu bekommen. Und so war ich dann schließlich auch ein Arhat geworden.&lt;br /&gt;Wenn man nur will, kann man auch die Kannon zu sehen bekommen und zudem noch die Buddhas der zehn Richtungen. Will man sie sehen, muss man die rechte Haltung annehmen an Körper und an Geist. Man muss sein Gemüt sammeln, Geist und Seele beruhigen. Dann legt man die linke Hand auf seine rechte, hebt die Zunge gegen den Gaumen und richtet gleichmäßig seinen Atem aus. Man darf nicht heftig atmen, auch nicht flach, sondern gemäßigt und ruhig und dabei bedächtig die Atemzüge zählen – von eins bis zehn und wieder von vorne. Dabei sollen die Gedanken nicht vom Gegenstande abweichen und das Gemüt soll sich beruhigen. Der Geist darf sich nicht von der Umgebung ablenken lassen, nicht dumpf werden und auch nicht aufgeregt. Der Atem soll gehen, wie bei einem Säuglinge, der saugen des Mutters Milch trinkt.&lt;br /&gt;Man darf dabei nicht grün anlaufen und auch nicht weiß, sondern muss bei der Atmung den mäßigen Mittelweg halten, in Einklang mit dem Herzschlag. Dann richtet man seine Konzentration auf sein Kraftzentrum kurz unterhalb des Nabels und bringt dann den gesamten Körper in Einklang. Danach drückt man alle üblen Körperwinde zusammen und atmet sie ruhig und gemächlich aus. Man darf dabei aber weder grün anlaufen, noch weiß, noch gelb, noch schwarz, sondern muss sein als wie ein gleichmäßig geformter Lapislazuli von fast zwanzig Zentimetern Länge. So fließt der Atem von der Nase bis zum Herzen und geradewegs wieder zurück und reinigt das ganze Gemüt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buddha sprach zu den Bhikkus:&lt;br /&gt;"Jenes Dharani der sechs Verse gleicht einem unermüdlich und unerschrocken getragenen Juwelenbanner. Es lischt jegliches Unheil aus und bringt das Verdienst der großen Barmherzigkeit. Der Bodhisattva Avalokiteshvara kann jenen, die diese Atem-Meditation praktizieren, das Gemüt so sehr stärken, dass sie so schnell wie ein reißend fließendes Gewässer den Bodhisattva Avalokiteshvara und auch die Buddhas aller zehn Richtungen zu Gesicht bekommen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buddha sprach zu den Bhikkus:&lt;br /&gt;"Hört mir nun gut zu !&lt;br /&gt;Wollt Ihr den unvergleichlichen Geschmack des nektargleichen Dharma kosten, so müsst Ihr wie die bereits in die Hauslosigkeit gezogenen Mönche Körper und Geist formen, dürft nicht die Ordensregeln brechen, müsst Euch durch Meditation recht sammeln, dürft Eure Sinne nicht nach außen schweifen lassen. Ihr müsst erkennen, dass das Leiden Leerheit ist, müsst die Unbeständigkeit erkennen, die Vergänglichkeit und dass nichts ewig ist, sondern alles auch wieder einst zermahlen wird. Diese fünf Vertiefungen müsst Ihr üben! Den eigenen Körper müsst Ihr dann erkennen – jeden Zoll von Kopf bis Fuss. In jeden Teil müsst Ihr Euch versenken, darin verweilen ohne wieder abzuschweifen. So müsst Ihr gewahr werden, dass die ganze Ansammlung der Körperteile wie eine Bananenstaude ist, die sich von Außen nach Innen abschälen lässt, ohne das etwas übrig bliebe, das man dirin finden könnte. Dann müsst Ihr erkennen, dass auch die fünf Skandhas – Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Unterscheidung und Bewusstsein ganz genauso beschaffen sind."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Buddha diese Worte gesprochen hatte, da begab sich der ehrwürdige Shariputra in den Leichenwald, setzte sich sort zu einer langen Meditation unter einen Baum, um den Sinn dessen zu verstehen, was der Buddha dargelegt hatte. In dieser Haltung sitzend, erfasste er den Sinn des Gesagten und richtete seine ganze Konzentration im Zustand des Samâdhi darauf, bis sein Körper in goldenem Licht erstrahlte. Zahllose Personen, die ihn so erblickten, wurden von großer Freude erfüllt und richteten fortan ihren Sinn auf die Erlangung der Erleuchtung.&lt;br /&gt;Da erhob sich Upasena von seinem Sitze und begab sich dorthin, wo der ehrwürdige Shariputra weilte, beugte sein Haupt bis zum Boden, berührte ehrerbietig dessen Füße und sprach die folgenden Worte zu dem Ehrwürdigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kürzlich erst pries der Vollendete das Meditieren mittels Zählen der eigenen Atemzüge, was einem großen Verdienst einbrächte. Wie aber verhält es sich mit jener Atemmeditation? Möge der Ehrwürdige mir dies erläutern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung von dem Augenbewusstsein der Augen mit den Formen?&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung von dem Ohrenbewusstsein der Ohren mit den Tönen?&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung von dem Nasenbewusstsein der Nase mit den Düften?&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung von dem Zungenbewusstsein der Zunge mit den Säften?&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung von dem Denkbewusstsein des Gedenkens mit den Dingen der Anhaftung?&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung des Wähnens mit den Gegenständen der Verblendungen?&lt;br /&gt;Welcher Art ist die Berührung der Formen, Töne, Düfte, Säfte und Tastungen mit dem Bewusstesin?&lt;br /&gt;Und welcher Art ist schließlich die Berührung dieses Bewusstseins mit all den uns hindernden Phänomenen, die mit unseren sechs Sinnesbereichen ihre Spielchen treiben, geradeso wie herumtollende Äfflein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sprach Shariputra zu Upasena die folgenden Worte:&lt;br /&gt;"Du musst das auf die rechte Weise betrachten! So wie die Erde an sich nicht die Eigenschaft hat, fest zu sein, hat auch das Wasser nicht an sich die Eigenschaft flüssig zu sein und der Wind nicht an sich die Eigenschaft windig zu sein. Durch unsere Verblendungen scheint das Feuer dessen Eigenschaften zu besitzen, doch entsprechen diese nicht der Wirklichkeit, sondern sind ihm ja nur ursächlich zugeschrieben.&lt;br /&gt;Jedes einzelne der fünf Skandhas – Körperlichkeit, Empfindung, Wahrnehmung, Unterscheidung und Bewusstsein – ist vom Wesen und von der Erscheinung her genau wie Wasser, Feuer, Wind und anderes, und kehrt zum guten Schluss zur absoluten Wahrheit wiederum zurück.."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Upasena diese Worte vernommen hatte, verstand er, dass der Körper genauso ist wie auch das Wasser und das Feuer. Dadurch erreichte er die ersten vier Stufen der geistigen Vertiefung. Er erkannte, dass die fünf Skandhas nur Leerheit sind und ihnen keine eigenständige Existenz innewohnt. So hatte er alle Fesseln und Hindernisse vernichtet. Mit einem Male hatte er von all' jenem den Sinn verstanden und die Arhatschaft erreicht. Von seinem Körper schlugen Flammen aus und verbrannten seinen gesamten Leib. So ging er in das Pari-Nirvâna ein und hatte vollkommene Erlösung erlangt.&lt;br /&gt;Da nahm Shariputra dessen Asche als Reliquien an sich, errichtete darüber eine Stupa und wandte sich dann in Verehrung an den Buddha und sprach zu ihm die folgenden Worte:&lt;br /&gt;"Oh, Erhabener! Ihr lehrt uns, dass die meditative Versenkung wie kostbarer Nektar ist – der nicht zu übertreffende Geschmack des Dharma. Gesetzt den Fall, da wäre einer, der dies als Medizin einnähme, so würde sein Körper wie von Lapislazuli und in jeder Pore könne man den Buddha erblicken. Er würde alle Verblendungen erkennen, die Gestaltungen, Alter und Tod, und würde verstehen, dass jede einzelne dieser Erscheinungen vom Wesen her nicht der Wirklichkeit entspricht, sondern ist, wie das Echo in einem weiten Tale, so wie auch die Bananenstaude keinen festen Kern besitzt, so wie die Flammen des Feuers, wie die Bewegungen der Wildpferde, wie die Gandharvas, wie der Schaum auf dem Wasser, wie ein Trugbild, wie eine Verwandlung, wie der Tau, kurzlebig wie ein Blitz. Er würde jedes einzelne der zwölf Glieder der bedingten Entstehung klar erkennen und den Weg einschlagen, auf dem er zum Pratyeka-Buddha wird. Er würde die reinste Vertiefung erlangen, mit einem Samâdhi, welches wie Lapislazuli ist. Er würde auch die unzähligen Buddhas sehen und einen nicht mehr weiter zu übertreffenden Geist entwickeln können. Er würde in unübertrefflicher Weise praktizieren können und hätte jene Stufe erreicht, von der man nicht wieder zurückfällt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buddha sprach zu Shariputra:&lt;br /&gt;"Wer wie Upasena meine Lehre vernimmt, die Worte der grenzenlosen Barmherzigkeit und auch von dieser Atem-Meditation, der wird unzählige, Abermillionen von weit zurückliegenden unheilsamen Taten reinigen können. So wird er dann ein Arhat. Er wird wissen, dass er den Geboten gemäß die Vertiefung erreicht, wird wissen, dass er die Erlösung erlangt hat. Aus seinem Körper wird Feuer und Wasser schlagen und seinen Leib gänzlich aufzehren. Das wird bei zahllosen Menschen den rechten Geist zu wecken vermögen.&lt;br /&gt;Shariputra, Du musst das auf die rechte Weise sehen! Wenn da ein lieber Mann ist oder eine liebe Frau, denen es gegeben ist, den Namen der grenzenlosen Barmherzigkeit des Bodhisattva Avalokiteshvara zu vernehmen und auch das Dharani der sechs Glück verheißenden Verse zu Befreiung von jeglichem Unheile, und sie ihren Geist durch die Meditation des Atemzählens einsgerichtet vertiefen, können sie all die unheilsamen Handlungen reinigen, die sie während unzähliger Äonen begangen haben. Es wird ihnen dann gegeben sein, noch in diesem Leben alle Buddhas der unzählbaren, grenzenlosen Welten zu erblicken. Sie werden den erhabenen Dharma zu Ohren bekommen. Sie werden die Freiheit des Geistes erlangen – frei von allen Hinderungen. Sie werden die drei Reinheiten erringen und letztendlich die vollkommene Erleuchtung – das Sambodhi. Selbst wenn das Karma von den früheren Leben zur Reife kommt, und selbst wenn in dem jetzigen Leben äußerst schwerwiegende unheilsame Handlungen begangen wurden, wird ihnen die Kannon im Traume erscheinen, und so wie ein wütender Sturmwind selbst die dicksten Wolken in alle Richtungen zerstreut, so wird die Kannon auch die schwerwiegendsten Sünden reinigen, dass sie vor den Buddhas wiedergeboren werden können."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Buddha diese Worte gesprochen hatte, legte er dem Shariputra noch das folgende dar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Damit Du die Anrufung des Namens des Bodhisattva Avalokiteshvara und die unübertrefflichen Verse zur Beseitigung allen Unheils verinnerlichenkannst, will ich lobpreisend noch die folgenden Gathas sprechen:&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;Befehl erteilte ich dem Dhrtârastra&lt;br /&gt;mitfühlenden Herzens Schutz zu gewähren, jenen, die diese Sutra sich bewahren,&lt;br /&gt;jenen, die den Namen des grenzenlos Barmherzigen vernehmen,&lt;br /&gt;so zu schützen, als wie der Himmelssohn seine Minister schützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Befehl erteilte ich dem Drachenkönig Elâpattra&lt;br /&gt;mitfühlenden Herzens Schutz zu gewähren, jenen, die diese Sutra sich bewahren,&lt;br /&gt;mit wachen Augen, wie für die eigenen, geliebten Kinder,&lt;br /&gt;die Du nicht einmal den sechsten Teil des Tages alleine lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Befehl erteilte ich den Rakshasa-Kindern des Jambhala,&lt;br /&gt;ebenso wie auch den zahllosen Giftdrachen und Drachenweibchen&lt;br /&gt;mitfühlenden Herzens Schutz zu gewähren, jenen, die diese Sutra sich bewahren,&lt;br /&gt;als wie das meist Geliebteste, das andere noch nicht einmal berühren dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Befehl erteilte ich dem Virûdhaka&lt;br /&gt;mitfühlenden Herzens Schutz zu gewähren, jenen, die diese Sutra sich bewahren,&lt;br /&gt;als wie die Mutter ihre Kinder liebt, ohne jemals Überdruss zu spüren,&lt;br /&gt;sie Tag und Nacht behütend, bei ihnen daheim verweilend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Befehl erteilte ich dem Nanda und dem Upananda,&lt;br /&gt;dem König Sâgara und Utpalaka&lt;br /&gt;mitfühlenden Herzens Schutz zu gewähren, jenen, die diese Sutra sich bewahren,&lt;br /&gt;wie auch jene, die zur Kannon beten, ihr Opfer bringen und die Füße ihr berühren,&lt;br /&gt;ebenso, wie auch die Devas zu dem Sakra beten,&lt;br /&gt;oder wie folgsame Kinder ihre Eltern ehren,&lt;br /&gt;oder wie die armen Leute ihren kostbarsten Besitz bewahren,&lt;br /&gt;oder wie ein Blinder ganz besonders auf den rechten Weg bedacht sein muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen Dämonen legte ich es dar,&lt;br /&gt;den kleinen Drachen und den gift'gen Schlangen,&lt;br /&gt;wie auch den wilden Tieren,&lt;br /&gt;allen bösen Menschen und all jenen, die unheilsam' Rede führen:&lt;br /&gt;wer sich gegen dies Dharani stellt, vom Pfad des Guten weichen will,&lt;br /&gt;wird noch an diesem Körper hier&lt;br /&gt;die Hautkrankheiten spüren&lt;br /&gt;mit Wunden, Eiter und mit Blut.&lt;br /&gt;Und im nächsten Leben dann&lt;br /&gt;tief in die Hölle fallen,&lt;br /&gt;wo in endlos wirkend Nacht die Höllenpein erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum wahret in rechter Weise ein mitfühlendes Herz.&lt;br /&gt;Bewahret dieses mystischen Verse des Dharani&lt;br /&gt;in Eurem Herzen und rezitieret sie !&lt;br /&gt;Dann wird die Hölle für Euch rein, als wie die Lotosblüten.&lt;br /&gt;Dann werdet ihr kein Schicksal leiden,&lt;br /&gt;das hungrig' Geister lange quält,&lt;br /&gt;von acht Hindernissen seid Ihr frei !&lt;br /&gt;Im nächsten Leben könnt Ihr dann&lt;br /&gt;vor einem Buddha weilend&lt;br /&gt;tiefste Meditation erreichen.&lt;br /&gt;Gewiss werdet Ihr dann auch&lt;br /&gt;jene Stufe erlangen können,&lt;br /&gt;die kein Rückfallen kennt.&lt;br /&gt;Den andren Wesen könnt Ihr dann&lt;br /&gt;Glückseligkeit bereiten&lt;br /&gt;und auf jenen Weg geleiten,&lt;br /&gt;auf dem man zu den zehn Stufen&lt;br /&gt;der Bodhisattvas finden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den zahllosen Buddhas vor mir&lt;br /&gt;habe ich dies Dharani vernehmen können,&lt;br /&gt;welches der Wahrung vor dem Unheil dient.&lt;br /&gt;Die drei Hemmnisse waren mir genommen&lt;br /&gt;und nichts Böses blieb in mir.&lt;br /&gt;Die Erleuchtung hatte ich errungen,&lt;br /&gt;ausgestattet mit den fünf Arten der Wahrnehmung.&lt;br /&gt;In alle drei Welten komme ich,&lt;br /&gt;Vater und Mutter aller Wesen werdend,&lt;br /&gt;den Seelenfrieden ihnen bringend,&lt;br /&gt;Gemütsruhe und Hellsicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesetzt den Fall, da wäre einer,&lt;br /&gt;der meinen Namen hörte&lt;br /&gt;und den grenzenloser Barmherzigkeit&lt;br /&gt;des Kanze'on Bosatsu,&lt;br /&gt;der rezitierte und bewahrte&lt;br /&gt;eben dies Dharani&lt;br /&gt;und würde nimmer Böses tun,&lt;br /&gt;so könnte er nie wieder fallen,&lt;br /&gt;nicht in die Hölle, nicht zu den Tieren,&lt;br /&gt;wär' stattdessen lieber Eltern Kind,&lt;br /&gt;die Lotosblüten glichen,&lt;br /&gt;das Herz ganz rein und voller Sanftmut,&lt;br /&gt;ohne jeglich' Befleckung.&lt;br /&gt;Vom hellen Licht der allerhöchsten Weisheit,&lt;br /&gt;würde ihm gekündet werden.&lt;br /&gt;Die Sammlung seines Geistes würde fest,&lt;br /&gt;als wie das unverrückbar' Festland.&lt;br /&gt;Alle Buddhas erschienen dann in dieser Welt,&lt;br /&gt;in einem strahlend hellen Licht,&lt;br /&gt;als wie die Sonne und der Mond,&lt;br /&gt;die Körper im Glanz der höchsten Weisheit,&lt;br /&gt;so hell als stünd' in Flammen,&lt;br /&gt;der ganze Berg Zi'jin.&lt;br /&gt;Mit allen zweiunddreißig Malen&lt;br /&gt;und auch den and'ren achtzig Zeichen&lt;br /&gt;glichen Sie in Ihrer Pracht,&lt;br /&gt;dem Weltenberge Meru,&lt;br /&gt;im weiten Meer sich spiegelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alle Wesen deren Namen hörten,&lt;br /&gt;würden sie für lange Zeit&lt;br /&gt;fern bleiben aller Leidensfährte.&lt;br /&gt;Gegeben wird es ihnen sein,&lt;br /&gt;an Orten wohl zu leben,&lt;br /&gt;jenseits von Werden und Vergehn,&lt;br /&gt;in ewiger Glückseligkeit&lt;br /&gt;des letztendlichen Nirvana.&lt;br /&gt;Dann kommen die Buddhas zu uns hinab&lt;br /&gt;in diese unsre Welt,&lt;br /&gt;den Lebewesen Glückseligkeit zu schenken.&lt;br /&gt;Gemeinsam einen Sinnes&lt;br /&gt;weilen sie im Vadjra-Sitz.&lt;br /&gt;Ihren Mündern wird entströmen,&lt;br /&gt;fünfarbig' wunderbares Licht,&lt;br /&gt;mit Zungen wie die Blätter&lt;br /&gt;der erhab'nen Lotosblüte,&lt;br /&gt;den Barmherzigen sie preisen,&lt;br /&gt;der tut den Löwenruf.&lt;br /&gt;Oh, Kanze'on – Beschützer dieser Welt,&lt;br /&gt;Reinige uns von allem Unheil !&lt;br /&gt;Nimm von uns das Leiden der drei Wurzeln !&lt;br /&gt;Führ' uns auf den Weg des Buddha&lt;br /&gt;und nimm' uns uns're Zweifel !"&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit beendete der Erhabene jene Verse und für all diejenigen, die den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara in Ehren halten und sich diese Sutra wohl bewahren, sprach er noch das folgende glückverheißende Dharani. &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;Oh,&lt;br /&gt;Utanbiri – Du Dämon, der außerhalb der Berge haust&lt;br /&gt;Dôbiri – Du Dämon, der in der Bergeshöhle haust&lt;br /&gt;Tamubi – Du Dämon mit den blitzenden Augen&lt;br /&gt;Baratamubi – Du Dämon, der Du unter Obstbäumen lebst und alle Früchte restlos frisst&lt;br /&gt;Natashunata – Du Dämon, der das Stehlen liebt&lt;br /&gt;Teibata – Du Dämon, der die Fische tötet&lt;br /&gt;Manuya – Du Dämon der Hauslosigkeit&lt;br /&gt;Samaya – Du Dämon der meditativen Versenkung&lt;br /&gt;Tandei – Du Dämon, der den Knüppel greift&lt;br /&gt;Nirateishi – Du Dämonin mit dem schönen Haar&lt;br /&gt;Burakubi – Du Dämon, der Du in unseren Wunden lebst&lt;br /&gt;Uri – Du Dämon mit den Schmuck-Ornamenten&lt;br /&gt;Nankuri – Du Dämon mit Schweif&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weichet !&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Erhabene legte dem Shariputra noch das folgende dar:&lt;br /&gt;"Dieses segensreiche Dharani bringt unbedingtes Glück !&lt;br /&gt;Wem es gegeben ist, dieses Dharani zu hören, es in Ehren hält und rezitiert, der wird von all' seinen Übeltaten gereinigt und keines unnatürlichen Todes sterben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sprach Shariputra zu dem Buddha die folgenden Worte:&lt;br /&gt;"Oh, Erhabener !&lt;br /&gt;Möge er dieses, so großes Glück verheißende Dharani einem jeden Wesen verkünden, damit sie alle frei von Furcht sein können.&lt;br /&gt;Oh, Erhabener !&lt;br /&gt;An welchem Orte und von welchem Buddha mag der Erhabene einst dieses Dharani vernommen haben? Ich bitte Dich Erhabener, erläutere uns dieses und lege es klar dar, damit es in Zukunft weit hin zu hören sein möge und allen bekannt werde, den Menschen große Glückseligkeit bringe, ihnen einen gewaltsamen Tod erspare, sie schütze vor Waffen und vor Gift, vor Flut und Brand, vor Räubern und Verbrechern, und damit sie alle frei sein können von derartigem Unheil."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Buddha legte dem Shariputra das folgende dar:&lt;br /&gt;"Ich folgte in der Vergangenheit zahllosen Buddhas nach, von denen ich stets jenes Dharani hörte. Ich bewahrte es und rezitierte es, so dass ich alle Schuld überwinden konnte, die ich in achthunderttausend Äonen angesammelt hatte. Darüberhinaus erinnere ich mich an einen Buddha – den Buddha Bhagavat mit Namen, 'Aller Welten Überwinder', den man mit den zehn Ehrentiteln der Buddhas rief. Eben jener Buddha Bhagavat erläuterte um meinet Willen das Dharani, ebenso, wie auch ich es heute tat. Damals begann ich sogleich mit der Atem-Meditation, um mein Gemüt zu einigen. Im Nu schlugen mir die Flammen des Verstehens empor und alle Leidenschaften waren aufgelöst. Mir war die Erkenntnis aufgegangen, dass ich nach Auflösung des Körpers nicht mehr wieder zurückkehren würde. Ich erreichte den Zustand der meditativen Versenkung, bei dem alle Trübungen des Geistes vernichtet werden.&lt;br /&gt;Gesetzt den Fall, es sei da ein lieber Mann oder eine liebe Frau, denen wäre es gegeben, diese Sutra zu vernehmen, und sie hielten sie in Ehren, rezitierten sie, machten Abschriften davon und legten sie anderen dar, so würden sie von sämtlichen Sünden gereinigt werden, die sie während der Leben einer unermesslichen Anzahl von Äonen begingen. Sie würden frei sein von allen Giften und von jeglichem Unheil. Kein Unglück würde ihnen mehr widerfahren können."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Buddha so gesprochen hatte, erkannten jene fünfhundert wohlhabenden Bürger, dass sie nach der Auflösung des Körpers nicht mehr wiederkehren würden in neues Dasein, und unzählbar viele Menschen und Götter richteten ihren Sinn darauf, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen – das Anuttara Samyak Sambodhih.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sprachen Shariputra und Ananda zum Buddha die folgenden Worte:&lt;br /&gt;"Oh, Erhabener !&lt;br /&gt;Diese Sutra über die Bitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ein Dharani zur Beseitigung der drei Gifte und dem Schutze vor allem Unheil, welche ebenso wirksam ist, wie eine Meditation, bei der man sich so sehr in die Betrachtung des Buddha zu vertiefen vermag, als wie das Meer tief ist, bringt wohl großes Glück und auch die Verehrung durch Brahma und durch die Devas ein, ganz egal, wo immer man sich auch gerade aufhalten wird !"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Buddha erklärte an den Ananda gerichtet das folgende:&lt;br /&gt;"So ist es ! So ist es ! Es ist wie Ihr es sagt !&lt;br /&gt;Wenn es da einen lieben Mann gibt oder eine liebe Frau, denen es gegeben sei, auch nur einen kleinen Teil dieser Sutra zu vernehmen, so würden sie dennoch alle Buddhas und Bodhisattvas zu Gesicht bekommen, und sie würden ausgestattet mit den heilsamen Wurzeln in einem Reinen Buddha-Lande wiedergeboren werden können."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als diese Sutra also dargelegt ward, gerieten acht Milliarden Devatâ und Dâkinîs, Nagas und Dämonen in freudige Verzückung und entwickelten den Erleuchtungsgeist, den man Bodhicitta nennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Shariputra und Ananda und all' die anderen also jene Darlegung vernommen hatten, bezeigten dem Buddha ihre Verehrung und schritten von dannen.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende der Sutra über die Bitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ein Dharani zur Beseitigung des Leides, das durch die drei Gifte über uns kommt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111451256290356234?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111451256290356234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111451256290356234&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111451256290356234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111451256290356234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/die-sutra-ber-die-bitte-den.html' title='Die Sutra über die Bitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ein Dharani zur Beseitigung des Leides, das durch die drei Gifte über uns kommt'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111554509781104812</id><published>2005-05-08T11:35:00.000+02:00</published><updated>2005-05-08T11:38:17.816+02:00</updated><title type='text'>Auf abwärtiger Fährte ...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dem Zorne frönen, Raub begehn, Betrug, Verrat, &lt;br /&gt;Habsüchtig geizen, eitel sein und neidverzehrt, &lt;br /&gt;Gelüstig, unbeständig, andern Unrecht tun, &lt;br /&gt;An Gier und Haß, an Rausch und Wirrsinn da gewohnt: &lt;br /&gt;Bei solcher Sitte ziehn sie ein den rohen Duft, &lt;br /&gt;In Höllen sinkend, abgekehrt der Brahmâwelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;[ &lt;a href="http://www.palikanon.com/digha/d19.htm"&gt;Digha Nikaya, Maha-vagga 19: Mahagovinda Sutta&lt;/a&gt; ]&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111554509781104812?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111554509781104812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111554509781104812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111554509781104812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111554509781104812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/auf-abwrtiger-fhrte.html' title='Auf abwärtiger Fährte ...'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111545576242710356</id><published>2005-05-07T10:48:00.000+02:00</published><updated>2005-05-07T10:53:40.796+02:00</updated><title type='text'>Sieben rechte Eigenschaften</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wie aber eignen, Mahânamo, dem heiligen Jünger sieben rechte Eigenschaften?&lt;br /&gt;Da hat, Mahânamo, der heilige Jünger Zutrauen, er traut der Wachheit des Vollendeten, so zwar: 'Das ist der Erhabene, der Heilige, vollkommen Erwachte, der Wissens- und Wandelsbewährte, der Willkommene, der Welt Kenner, der unvergleichliche Leiter der Männerherde, der Meister der Götter und Menschen, der Erwachte, der Erhabene.'&lt;br /&gt;Und er ist schamhaft, er schämt sich Schlechtes in Werken, Worten und Gedanken zu begehen, er wahrt sich, daß er nicht in böse, unheilsame Dinge gerate,&lt;br /&gt;Und er ist schüchtern, er scheut sich Schlechtes in Werken, Worten und Gedanken zu begehen, er sorgt, daß er nicht in böse, unheilsame Dinge gerate.&lt;br /&gt;Und er hat viel gehört, ist Behälter des Wortes, Hort des Wortes der Lehre; und was da am Anfang begütigt, in der Mitte begütigt, am Ende begütigt und sinn- und wortgetreu das vollkommen geläuterte, geklärte Asketentum überliefert: das kennt er, behält er, beherrscht er mit der Rede, bewahrt es im Gedächtnis, hat es von Grund aus verstanden.&lt;br /&gt;Und er hat den Mut und die Kraft unheilsame Dinge zu verleugnen und heilsame Dinge zu erringen, er dauert stark und standhaft aus, gibt den heilsamen Kampf nicht auf.&lt;br /&gt;Und er hat Einsicht, ist mit höchster Geistesgegenwart begabt: was da einst getan, einst gesagt wurde, daran denkt er, daran erinnert er sich.&lt;br /&gt;Und er ist witzig, mit der Weisheit begabt, die Aufgang und Untergang sieht, mit der heiligen, durchdringenden, die zur völligen Leidensversiegung führt. Also eignen, Mahânamo, dem heiligen Jünger sieben rechte Eigenschaften.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;[ &lt;a href="http://www.palikanon.com/majjhima/m053n.htm"&gt;Majjhima Nikaya II.53 Sekhapatipadâ Sutta&lt;/a&gt; ]&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111545576242710356?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111545576242710356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111545576242710356&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111545576242710356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111545576242710356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/sieben-rechte-eigenschaften.html' title='Sieben rechte Eigenschaften'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111536204764144506</id><published>2005-05-06T08:46:00.000+02:00</published><updated>2005-05-06T20:30:51.240+02:00</updated><title type='text'>Hannya-Shingyô - Die Herz-Sutra</title><content type='html'>&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Als der Bodhisattva Avalokiteshvara tief in die Übungen zur Erlangung der Vollkommenen Weisheit versenkt war, erkannte er, dass die fünf Skandhas - Körperlichkeit, Empfindung, Wahrnehmung, Unterscheidung und Bewusstsein - allesamt Leerheit sind, und ebenso auch alles Leiden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Oh,Sariputra !&lt;br /&gt;Körperlichkeit ist nichts anderes als Leerheit.&lt;br /&gt;Leerheit ist nichts anderes als Körperlichkeit.&lt;br /&gt;Denn Körperlichkeit ist eben Leerheit.&lt;br /&gt;Denn Leerheit ist eben Körperlichkeit,&lt;br /&gt;ist eben Empfindung,&lt;br /&gt;ist eben Wahrnehmung,&lt;br /&gt;ist eben Unterscheidung,&lt;br /&gt;ist eben Bewusstsein&lt;br /&gt;und auch wieder umgekehrt.&lt;br /&gt;Oh, Shariputra !&lt;br /&gt;Alle Erscheinungen sind Leerheit.&lt;br /&gt;Sie entstehen nicht&lt;br /&gt;und sie vergehen nicht.&lt;br /&gt;Sie sind nicht unrein&lt;br /&gt;und nicht rein.&lt;br /&gt;Sie mehren sich nicht&lt;br /&gt;und sie vermindern sich nicht.&lt;br /&gt;Denn in all dieser Leerheit&lt;br /&gt;gibt es keine Körperlichkeit,&lt;br /&gt;gibt es keine Empfindung,&lt;br /&gt;gibt es keine Wahrnehmung,&lt;br /&gt;gibt es keine Unterscheidung,&lt;br /&gt;gibt es kein Bewusstsein.&lt;br /&gt;Es gibt kein Gesicht,&lt;br /&gt;kein Gehör,&lt;br /&gt;keinen Geruchssinn,&lt;br /&gt;keinen Geschmackssinn,&lt;br /&gt;keinen Tastsinn,&lt;br /&gt;kein Gedenken.&lt;br /&gt;Es gibt keine Formen,&lt;br /&gt;keine Töne,&lt;br /&gt;keine Düfte,&lt;br /&gt;keine Säfte,&lt;br /&gt;keine Tastungen,&lt;br /&gt;keine Erscheinungen.&lt;br /&gt;Es gibt keine durch die Sinne erfahrbare Welt&lt;br /&gt;ebensowenig wie eine durch das Denken erfassbare Welt.&lt;br /&gt;Es gibt keine Unwissenheit&lt;br /&gt;und keine Überwindung von Unwissenheit.&lt;br /&gt;Ebensowenig gibt es Altern und Tod&lt;br /&gt;und keine Überwindung von Altern und Tod.&lt;br /&gt;Es gibt nicht das Leiden,&lt;br /&gt;keine Ursachen des Leidens,&lt;br /&gt;keine Auflösung des Leidens&lt;br /&gt;und keinen achtfachen Pfad.&lt;br /&gt;Es gibt nicht zu erkennen&lt;br /&gt;und nichts zu erlangen&lt;br /&gt;uns daher gibt es auch keinen Besitz&lt;br /&gt;und keine Verdienste.&lt;br /&gt;Daher praktizieren auch alle Bodhisattvas&lt;br /&gt;die Übungen zur Erlangung der Vollkommenen Weisheit.&lt;br /&gt;In Ihren Herzen sind keine Hindernisse&lt;br /&gt;und so gibt es für sie keinerlei Hindernisse mehr.&lt;br /&gt;Sie kennen weder Furcht noch Sorge.&lt;br /&gt;Sie sind fern von jeglichen Irrungen und Missverständnissen&lt;br /&gt;von Illusion und Phantasie.&lt;br /&gt;Sie sind in der Lage das Nirvana zu erlangen.&lt;br /&gt;Und auch die Buddhas aller Zeiten praktizieren deswegen&lt;br /&gt;die Übungen zur Erlangung der Vollkommenen Weisheit.&lt;br /&gt;Dadurch erlangen sie die Vollkommene Erleuchtung,&lt;br /&gt;das Anuttarâ Samyak Sambodhih.&lt;br /&gt;So wisse denn auch Du&lt;br /&gt;um die Übungen zur Erlangung der Vollkommenen Weisheit !&lt;br /&gt;Wisse von dem göttlichen Mantra,&lt;br /&gt;von dem erhabenen Mantra.&lt;br /&gt;Es gibt kein erhabeneres Mantra,&lt;br /&gt;keines, das diesem gleich käme.&lt;br /&gt;Es ist in der Lage alles Leiden zu tilgen.&lt;br /&gt;Das ist die Wahrheit und keine Lüge !&lt;br /&gt;So lehre denn&lt;br /&gt;die Übungen zur Erlangung der Vollkommenen Weisheit !&lt;br /&gt;Denn das ist recht gelehrt.&lt;br /&gt;Kommet herbei, kommet herbei !&lt;br /&gt;Kommet und erlanget die Weisheit !&lt;br /&gt;Kommet alle und erlanget die Weisheit !&lt;br /&gt;Mögen alle Wesen die Erleuchtung erlangen !&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111536204764144506?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111536204764144506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111536204764144506&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111536204764144506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111536204764144506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/hannya-shingy-die-herz-sutra.html' title='Hannya-Shingyô - Die Herz-Sutra'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111528573562699150</id><published>2005-05-05T11:34:00.000+02:00</published><updated>2005-05-05T11:39:42.180+02:00</updated><title type='text'>Aufgeschoben ist aufgehoben ...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zu lange, Ihr Herren, ist ein halber Monat: ich kann nicht auf die Herren einen halben Monat lang warten. Wer kann da wohl, ihr Herren wissen, wie lange man noch am Leben bleibt? Man muss hinüber gehn, muss nachdenken lernen, muss günstig wirken,&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;Vollenden muss man als Asket,&lt;br /&gt;Kein Leben gibt es ohne Tod.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;Denn wie mir von Brahma die rohen Düfte erklärt worden sind, können diese wohl nicht ausgetrieben werden, wenn man im Hause bleibt: hinausziehn werd' ich, ihr Herren, aus dem Hause in die Hauslosigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://www.palikanon.com/digha/d19.htm"&gt;[ Digha Nikaya, 2.VI.19. Mahagovinda Sutta ]&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111528573562699150?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111528573562699150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111528573562699150&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111528573562699150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111528573562699150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/aufgeschoben-ist-aufgehoben.html' title='Aufgeschoben ist aufgehoben ...'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111519022865342383</id><published>2005-05-04T09:02:00.000+02:00</published><updated>2005-05-04T09:03:48.656+02:00</updated><title type='text'>Habe Vertrauen !!!</title><content type='html'>Bei wem schwaches Vertrauen mit starkem Verstande einhergeht, der wird sein Ziel nie erreichen - einem Ochsen gleich, der mit einem Elefanten am selben Joche angeschirrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111519022865342383?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111519022865342383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111519022865342383&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111519022865342383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111519022865342383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/habe-vertrauen.html' title='Habe Vertrauen !!!'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111510335934751636</id><published>2005-05-03T08:55:00.000+02:00</published><updated>2005-05-03T08:55:59.346+02:00</updated><title type='text'>Das Gleichnis von der Säge</title><content type='html'>&lt;B&gt;Majjhima Nikaya, 21.III.1. Kakacupama Sutta&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also sprach der Erhabene, der Heilige, der vollkommen Erwachte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wenn auch Räuber und Mörder mit einer Baumsäge Gelenke und Glieder abtrennten, so würde wer da in Wut geriete nicht meine Weisung erfüllen. Da habt Ihr Euch nun wohl zu üben: 'Nicht soll unser Gemüt verstört werden, kein böser Laut unserem Munde entfahren, freundlich und mitleidig wollen wir bleiben, liebevollen Gemütes, ohne heimliche Tücke; und jene Person werden wir mit liebevollem Gemüte durchstrahlen: von ihr ausgehend werden wir dann die ganze Welt mit liebevollem Gemüte, mit weitem, tiefem, unbeschränktem, von Grimm und Groll geklärtem, durchstrahlen': also habt Ihr Euch wohl zu üben !"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111510335934751636?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111510335934751636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111510335934751636&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111510335934751636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111510335934751636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/das-gleichnis-von-der-sge.html' title='Das Gleichnis von der Säge'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111501871981669350</id><published>2005-05-02T09:24:00.000+02:00</published><updated>2005-05-06T20:33:08.000+02:00</updated><title type='text'>Anguttara Nikaya III.56.</title><content type='html'>&lt;p align="center"&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aus Gier, von der Gier übermannt&lt;br /&gt;aus Haß, vom Hasse übermannt&lt;br /&gt;aus Verblendung, von den Verblendungen übermannt,&lt;br /&gt;umstrickten Geistes,&lt;br /&gt;erwirkt man seinen eigenen Schaden,&lt;br /&gt;erwirkt man anderer Schaden,&lt;br /&gt;erwirkt man beiderseitigen Schaden,&lt;br /&gt;erleidet man geistigen Kummer und Schmerz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist aber die Gier aufgehoben,&lt;br /&gt;ist der Haß aufgehoben,&lt;br /&gt;sind die Verblendungen aufgehoben,&lt;br /&gt;so trachtet man weder nach eigenem Schaden,&lt;br /&gt;noch nach dem Schaden anderer,&lt;br /&gt;noch nach beiderseitigem Schaden,&lt;br /&gt;erleidet man keinen geistigen Kummer und Schmerz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derart ist das Nirvana klar sichtbar,&lt;br /&gt;sind die Leidenschaften schon bei Lebzeiten vollständig verloschen !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insofern man diese restlose Erlöschung der Gier erfährt,&lt;br /&gt;diese restlose Erlöschung des Hasses&lt;br /&gt;und der Verblendungen erfährt,&lt;br /&gt;ist das Nirvana klar sichtbar,&lt;br /&gt;unmittelbar wirksam, einladend,&lt;br /&gt;zum Ziele führend, den Verständigen,&lt;br /&gt;jedem für sich, verständlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;[ siehe auch im &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.palikanon.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Pali-Kanon online&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111501871981669350?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111501871981669350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111501871981669350&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111501871981669350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111501871981669350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/anguttara-nikaya-iii56.html' title='Anguttara Nikaya III.56.'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111493727734084273</id><published>2005-05-01T10:41:00.000+02:00</published><updated>2005-05-01T11:48:45.570+02:00</updated><title type='text'>Die vier Pfeiler der Einsicht</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;b&gt;Die vier Pfeiler der Einsicht&lt;/b&gt; - die Grundlagen der Achtsamkeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Also sprach der Erhabene: "Der gerade Weg, der zur Läuterung der Wesen, zur Überwältigung des Schmerzes und Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, zur Verwirklichung der Erlöschung führt, das sind die vier Pfeiler der Einsicht."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die vier Pfeiler sind die Grundlage der Achtsamkeit und bilden den Mittelpunkt der Lehre des Buddha.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;small&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was aber sind die vier Pfeiler der Einsicht?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das ist das Wachen - unermüdlich, klaren Sinnes, einsichtig, nach Überwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- das Wachen über den Körper&lt;br /&gt;- das Wachen über die Gefühle&lt;br /&gt;- das Wachen über das Bewusstsein&lt;br /&gt;- das Wachen über alle Erscheinungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wie aber wacht man über den Körper?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss sich seines Körpers voll bewusst sein, nach Innen wie nach Außen. Man muss erkennen wie der Körper entsteht und vergeht. Die Erkenntnis muss kommen: 'Der Körper ist da!'. Diese Erkenntnis hat stets gegenwärtig zu sein, soweit sie eben zum Wissen taugt, aber ohne irgendwo anzuhangen in der Welt! Und um das zu erreichen muss man aufmerksam wachen über&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- die Atmung, ob man nun tief atmet oder kurz&lt;br /&gt;- über seine Bewegungen, ob man nun geht oder steht, sitzt oder liegt&lt;br /&gt;- über sein Hinblicken und Wegblicken&lt;br /&gt;- über sein Essen und Trinken, Kauen und Schmecken&lt;br /&gt;- über das Entleeren von Kot und Urin&lt;br /&gt;- über Einschlafen und Aufwachen&lt;br /&gt;- über Reden und Schweigen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weiterhin muss man sich der verschiedenen unreinen Bestandteile seines Körpers bewusst sein:&lt;span style="font-family:Times New Roman;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut&lt;br /&gt;- Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren&lt;br /&gt;- Herz, Leber, Fell, Milz, Lunge&lt;br /&gt;- Gedärm, Darmgekröse, Mageninhalt, Kot, Gehirn&lt;br /&gt;- Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett&lt;br /&gt;- Tränen, Hautschmiere, Speichel, Rotz, Gelenköl, Urin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und so muss man erkennen: 'Der Körper ist da!'. Soweit diese Erkenntnis eben zum Wissen taugt, aber ohne irgendwo anzuhangen in der Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weiterhin muss man sich der verschiedenen Arten der Bestandteile seines Körpers bewusst sein&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- über die festen Bestandteile, über die Erdenart des Körpers&lt;br /&gt;- über die flüssigen Bestandteile, über die Wasserart des Körpers&lt;br /&gt;- über die heißen Bestandteile, über die Feuerart des Körpers&lt;br /&gt;- über die beweglichen Bestandteile, über die Luftart des Körpers&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und so muss man erkennen: 'Der Körper ist da!'. Soweit diese Erkenntnis eben zum Wissen taugt, aber ohne irgendwo anzuhangen in der Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weiterhin muss man der Vergänglichkeit seines Körpers bewusst sein:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- wie er nach dem Tode anschwillt, blauschwarz anläuft und in Fäulnis übergeht&lt;br /&gt;- dann von den Würmern zernagt wird&lt;br /&gt;- bis dass nur noch das Knochengerippe bleibt, fleischbehangen, blutbesudelt, von den Sehnen zusammengehalten&lt;br /&gt;- ein Knochengerippe, fleischentblößt, blutbefleckt, von den Sehnen zusammengehalten&lt;br /&gt;- ein Knochengerippe, ohne Fleisch, ohne Blut, von den Sehnen zusammengehalten&lt;br /&gt;- die Gebeine, ohne die Sehnen, hierher und dorthin verstreut, da ein Handknochen, dort ein Fußknochen, da ein Schienbein, dort ein Schenkel, da das Becken, dort Wirbel, da der Schädel&lt;br /&gt;- die Gebeine, blank, muschelfarbig&lt;br /&gt;- die Gebeine, zuhauf geschichtet&lt;br /&gt;- die Gebeine, verwest, zu Staub zerfallen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss verstehen, dass man dem letztendlich nicht entgehen kann! Und so muss man erkennen:&lt;br /&gt;'Der Körper ist da!'. Soweit diese Erkenntnis eben zum Wissen taugt, aber ohne irgendwo anzuhangen in der Welt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wie aber wacht man über die Gefühle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat sich stets seiner Gefühle vollkommen bewusst zu sein!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein Wohlgefühl, muss man erkennen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich empfinde ein Wohlgefühl!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein Wehgefühl, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde ein Wehgefühl!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein Gefühl ohne Wohl und ohne Weh, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde ein Gefühl ohne Wohl und Weh!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein weltliches Wohlgefühl, muss man erkennen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ich empfinde ein weltliches Wohlgefühl!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein überweltliches Wohlgefühl, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde überweltliches Wohlgefühl!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein weltliches Wehgefühl, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde ein weltliches Wehgefühl!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein überweltliches Wehgefühl, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde ein überweltliches Wehgefühl!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein weltliches Gefühl ohne Wohl oder Weh, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde ein weltliches Gefühl ohne Wohl oder Weh!" &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Empfindet man ein überweltliches Gefühl ohne Wohl oder Weh, muss man erkennen:&lt;br /&gt;"Ich empfinde ein überweltliches Gefühl ohne Wohl oder Weh!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So muss man nach Innen wie nach Außen über seine Gefühle wachen und das Entstehen und Vergehen der Gefühle beobachten, um zu erkennen:&lt;br /&gt;'Die Gefühle sind da!'. Soweit diese Erkenntnis eben zum Wissen taugt, aber ohne irgendwo anzuhangen in der Welt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wie aber wacht man über das Bewusstsein?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat sich stets über sein Bewusstsein vollkommen im Klaren zu sein!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das begehrliche Bewusstsein als begehrlich erkennen und das begehrlose Bewusstsein als begehrlos&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das gehässige Bewusstsein als gehässig erkennen und das hasslose Bewusstsein als hasslos&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das irrende Bewusstsein als irrend erkennen und das irrlose Bewusstsein als irrlos&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das zerstreute Bewusstsein als zerstreut erkennen und das gesammelte Bewusstsein als gesammelt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das niedrig gesinnte Bewusstsein als niedrig gesinnt erkennen und das hochstrebende Bewusstsein als hochstrebend&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das gemeine Bewusstsein als gemein erkennen und das edle Bewusstsein als edel&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das ruhelose Bewusstsein als ruhelos erkennen und das beruhigte Bewusstsein als beruhigt&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss das gefesselte Bewusstsein als gefesselt erkennen und das erlöste Bewusstsein als erlöst&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So muss man nach Innen wie nach Außen über sein Bewusstsein wachen und das Entstehen und Vergehen des Bewusstseins beobachten, um zu erkennen: 'Das Bewusstsein ist da!'. Soweit diese Erkenntnis eben zum Wissen taugt, aber ohne irgendwo anzuhangen in der Welt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wie aber wacht man über die Erscheinungen?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat zu wachen über das Erscheinen der fünf Hemmungen (nívarana)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="color:#333399;"&gt;&lt;em&gt;káma-cchanda: der Wunscheswille&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss erkennen, wenn Wunscheswille da ist und wenn kein Wunscheswille da ist, &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn neuer Wunscheswille eben erst aufkommt,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn bereits aufgestiegener Wuscheswille schwindet&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und wenn Wunscheswille künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#333399;"&gt;&lt;em&gt;vyápáda: Hassensgroll&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss erkennen, wenn Hassensgroll da ist und wenn kein Hassensgroll da ist,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn neuer Hassensgroll eben erst aufkommt,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn bereits aufgestiegener Hassensgroll schwindet&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und wenn Hassensgroll künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#333399;"&gt;thína-middha: Matte Müde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss erkennen, wenn matte Müde da ist und wenn matte Müde nicht da ist,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn matte Müde eben erst aufkommt, &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn bereits aufgestiegene matte Müde schwindet&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und wenn matte Müde künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#333399;"&gt;&lt;em&gt;uddhacca-kukkucca: Stolzer Unmut&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss erkennen, wenn stolzer Unmut da ist und wenn kein stolzer Unmut da ist,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn neuer stolzer Unmut eben erst aufkommt,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn bereits aufgestiegener stolzer Unmut schwindet&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und wenn stolzer Unmut künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#333399;"&gt;&lt;em&gt;vicikicchá: Schwankender Zweifel&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man muss erkennen, wenn schwankender Zweifel da ist und wenn kein schwankender Zweifel da ist,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn schwankender Zweifel eben erst aufkommt,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;wenn bereits aufgestiegener schwankender Zweifel schwindet&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und wenn schwankender Zweifel künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat zu wachen über das Erscheinen der fünf Stücke des Anhaftens (khandha)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- So ist die Form, so entsteht sie, so löst sie sich auf.&lt;br /&gt;- So ist das Gefühl, so entsteht es, so löst es sich auf.&lt;br /&gt;- So ist die Wahrnehmung, so entsteht sie, so löst sie sich auf.&lt;br /&gt;- So sind die Unterscheidungen, so entstehen sie, so lösen sie sich auf.&lt;br /&gt;- So ist das Bewusstsein, so entsteht es, so löst es sich auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat zu wachen über das Erscheinen der sechs Innen- und sechs Außenbereiche (ayatana)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man erkenne das Auge und die Formen,&lt;br /&gt;die Verbindung, die sich aus beiden ergibt&lt;br /&gt;wenn die Verbindung eben erst erfolgt,&lt;br /&gt;wenn die erfolgte Verbindung wieder aufgehoben wird&lt;br /&gt;und wenn die Verbindung künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man erkenne das Ohr und die Töne,&lt;br /&gt;die Verbindung, die sich aus beiden ergibt&lt;br /&gt;wenn die Verbindung eben erst erfolgt,&lt;br /&gt;wenn die erfolgte Verbindung wieder aufgehoben wird&lt;br /&gt;und wenn die Verbindung künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man erkenne die Nase und die Gerüche,&lt;br /&gt;die Verbindung, die sich aus beiden ergibt&lt;br /&gt;wenn die Verbindung eben erst erfolgt,&lt;br /&gt;wenn die erfolgte Verbindung wieder aufgehoben wird&lt;br /&gt;und wenn die Verbindung künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man erkenne die Zunge und den Geschmack,&lt;br /&gt;die Verbindung, die sich aus beiden ergibt&lt;br /&gt;wenn die Verbindung eben erst erfolgt,&lt;br /&gt;wenn die erfolgte Verbindung wieder aufgehoben wird&lt;br /&gt;und wenn die Verbindung künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man erkenne den Körper und die Tastungen,&lt;br /&gt;die Verbindung, die sich aus beiden ergibt&lt;br /&gt;wenn die Verbindung eben erst erfolgt,&lt;br /&gt;wenn die erfolgte Verbindung wieder aufgehoben wird&lt;br /&gt;und wenn die Verbindung künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man erkenne das Denken und die Dinge,&lt;br /&gt;die Verbindung, die sich aus beiden ergibt&lt;br /&gt;wenn die Verbindung eben erst erfolgt,&lt;br /&gt;wenn die erfolgte Verbindung wieder aufgehoben wird&lt;br /&gt;und wenn die Verbindung künftig nicht mehr erscheint.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat zu wachen über das Erscheinen der sieben Erweckungen (bojjhanga) und zu gewahren,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Achtsamkeit (sati-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Gesetzesergründung (dhammavicaya-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Willenskraft (viriya-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Verzückung (píti-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Gestilltheit (passaddhi-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Sammlung (samádhi-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ob Gleichmut (upekkhá-sambojjhanga) munter wird, oder nicht, oder bereits völlig aufgeht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man hat zu wachen über die Vier heiligen Wahrheiten&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111493727734084273?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111493727734084273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111493727734084273&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111493727734084273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111493727734084273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/05/die-vier-pfeiler-der-einsicht.html' title='Die vier Pfeiler der Einsicht'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111487269521070340</id><published>2005-04-30T16:34:00.000+02:00</published><updated>2005-04-30T16:55:38.166+02:00</updated><title type='text'>Der edle achtfache Pfad</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was aber ist der edle achtfache Pfad, der zur Auflösung der Leidensursache und somit zur Auflösung allen Leidens führt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Es sind dies:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;1. die rechte Erkenntnis&lt;/span&gt;&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;d.h. das rechte Verständnis der vier heiligen Wahrheiten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;2. die rechte Gesinnung&lt;/span&gt;&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;d.h. Entsagung von der Sinnenlust, ohne Groll und ohne Hass&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;3. rechte Rede&lt;/span&gt;&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- die Unwahrheit zu sagen vermeiden, der Wahrheit zugetan sein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- Verleumdung vermeiden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- entzweiende Rede vermeiden, Eintracht fördernder Rede zugetan sein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- barsche Worte vermeiden, zu Herzen gehender Worte zugetan sein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- Plappern und Plaudern vermeiden, sinnreicher und angemessener Rede zugetan sein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;4. Rechtes Handeln&lt;/span&gt;&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- Lebendiges umzubringen vermeiden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- Nichtgegebenes zu nehmen vermeiden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- sich sexueller Ausschweifung enthalten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- berückender und berauschender Mittel zu entsagen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;5. Rechter Wandel&lt;/span&gt;&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;d.h., sich einer rechten Lebensführung zu verpflichten, seinen Lebensunterhalt durch ehrliche und rechte Arbeit zu erwerben, die keinem anderen Wesen zum Nachteile gereicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;6. Rechtes Mühen&lt;/span&gt;&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;d.h. sich stehts zu bemühen, stets zu streben, kampfbereit seinen Willen zu wecken, um&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- noch nicht aufgestiegene unheilsame Dinge erst gar nicht in sich aufsteigen zu lassen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- bereits aufgestiegene unheilsame Dinge wieder niederzukämpfen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- noch nicht aufgestiegene heilsame Dinge in sich aufsteigen zu lassen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- bereits aufgestiegene heilsame Dinge in sich zu festigen, zu entfalten und weiter zu entwickeln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;7. Rechte Einsicht&lt;/B&gt; (wird später noch eingehender erläutert werden...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;d.h. unermüdlich klaren Sinnes, frei von weltlichem Begehren und Bekümmern zu wachen über&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- den Körper&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- die Gefühle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- das Bewusstsein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;- alle Erscheinungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;B&gt;8. Rechte Einigung&lt;/B&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;d.h. alle diese Punkte der vier heiligen Wahrheiten und des edlen achtfachen Pfades durch tiefe meditative Versenkung und vollkommener geistiger Konzentration zu verinnerlichen, sich zu Eigen zu machen und zu einem Teil seiner Selbst werden zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111487269521070340?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111487269521070340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111487269521070340&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111487269521070340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111487269521070340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/der-edle-achtfache-pfad.html' title='Der edle achtfache Pfad'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111476325860144626</id><published>2005-04-29T10:24:00.000+02:00</published><updated>2005-04-29T10:39:01.210+02:00</updated><title type='text'>Die vier heiligen Wahrheiten</title><content type='html'>&lt;SMALL&gt;Buddha, der Erhabene, der Heilige, der vollkommen Erwachte hat unter den &lt;A HREF="#12Glieder"&gt;zwölf Gliedern der bedingten Entstehung&lt;/A&gt; nun eine Stelle entdeckt, an der man ansetzen kann, den Kreislauf der Wiedergeburten zu durchbrechen und allem Leiden zu entgehen - den Durst (tanha). Darauf basierend hat er die vier heiligen Wahrheiten dargelegt:&lt;/SMALL&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die heilige Wahrheit vom Leiden&lt;br /&gt;&lt;TABLE&gt;&lt;TR&gt;&lt;TD width=30 valign=top&gt;-&lt;TD&gt;&lt;B&gt;Alles Leben ist Leiden !&lt;/B&gt; &lt;BR&gt;Geburt ist Leiden. Krankheit ist Leiden. Alter ist Leiden. Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung ist Leiden. Begehrliches nicht zu erlangen ist Leiden. Von Geliebtem getrennt sein ist Leiden. Mit Ungeliebtem zusammenkommen ist Leiden. Die fünf Stücke des Anhaftens sind Leiden: das Anhaften am Körperlichen, Anhaften an den Empfindungen, Anhaften an den Wahrnehmungen, Anhaften an den Unterscheidungen, Anhaften am Bewusstsein ist Leiden.&lt;/TR&gt;&lt;/TABLE&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die heilige Wahrheit von der Ursache des Leidens&lt;br /&gt;&lt;TABLE&gt;&lt;TR&gt;&lt;TD width=30 valign=top&gt;-&lt;TD&gt;&lt;B&gt;Alles Leiden hat eine Ursache !&lt;/B&gt;&lt;BR&gt;Das ist der Durst - jener gnügensgierverbundene, Wiederdasein säende Durst – der Wohlseinsdurst, der Daseinsdurst, der Nichtdaseinsdurst.&lt;/TR&gt;&lt;/TABLE&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Die heilige Wahrheit von der Aufhebung des Leidens&lt;br /&gt;&lt;TABLE&gt;&lt;TR&gt;&lt;TD width=30 valign=top&gt;-&lt;TD&gt;&lt;B&gt;Tilgt man die Ursache des Leidens, tilgt man auch alles Leiden an sich !&lt;/B&gt;&lt;BR&gt;Um dem Leiden gänzlich zu entgehen, muss man also diesen Durst ausroden, mit Stumpf und Stiel, dass nicht der winzigste letzte Rest davon bleibt.&lt;/TR&gt;&lt;/TABLE&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Die heilige Wahrheit von dem zur Auflösung des Leidens führenden Pfad&lt;br /&gt;&lt;TABLE&gt;&lt;TR&gt;&lt;TD width=30 valign=top&gt;-&lt;TD&gt;&lt;B&gt;Die Methode aber, die zur Auflösung der Ursachen des Leidens führt, ist der edle achtfache Pfad, den der Erhabene für uns verkündet hat.&lt;/B&gt;&lt;/TR&gt;&lt;/TABLE&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111476325860144626?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111476325860144626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111476325860144626&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111476325860144626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111476325860144626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/die-vier-heiligen-wahrheiten.html' title='Die vier heiligen Wahrheiten'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111468181976926571</id><published>2005-04-28T11:49:00.000+02:00</published><updated>2005-05-07T19:14:05.986+02:00</updated><title type='text'>Die zwölf Glieder der bedingten Entstehung</title><content type='html'>&lt;a name="12Glieder"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;b&gt;Buddha&lt;/b&gt; - der Erhabene, der Heilige, der vollkommen Erwachte hat durch die 12 Glieder der bedingten Entstehung, die bildlich auch gelegentlich als das 'Rad des Werdens' (bhavacakra) dargestellt werden, das Wesen der Existenz, des Karmas und der Wiedergeburten erläutert (z.B. Samyutta-Nikaya, Buch 2).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Nichtwissen (moha, auch Verblendungen – avijja genannt) der Lebewesen ist das Grundübel in der Welt, weil es den Erkenntnisblick der Lebewesen verschleiert und sie nicht die wahre Natur der Dinge erkennen lässt. Dadurch lassen die Wesen sich zu ihrem Handeln verleiten, was bestimmte Auswirkungen auf ihr weiteres Geschick hat - und zwar meist in ungünstiger Weise und auch über dieses jetzige Leben hinaus. Man spricht dabei von den Gestaltungen – den karmischen Bindungen, die das Bewusstsein eines Lebewesens formen, welches wiederum Einfluss hat auf die Form von Körper und Geist des Wesens. Mit Körper und Geist tritt ein Wesen über die sechs Sinnesbereiche Sehvermögen, Gehör, Geruchssinn, Geschmackssinn, Tastsinn und Denkvermögen mit der Außenwelt in Berührung und erfasst die dortigen Erscheinungen. Dadurch wird, sofern dem nicht entgegengesteuert wird, immer eine Form von Durst (tanha) ausgelöst, ein Begehren, das sich auf unterschiedliche Weise äußern kann, beispielsweise durch Zuneigung oder Abneigung zu einem Objekt oder einer Erscheinung – beides ist eine Art von Durst. Lässt man diesen Durst in sich aufkeimen, führt das zur Anhaftung eben an dem entsprechenden Objekt oder Phänomen, wobei Anhaftung auch wiederum ein Habenwollen oder Nicht-Habenwollen sein kann.&lt;br /&gt;Durch diese Anhaftung – auch Festhalten genannt – bleibt das Wesen innerhalb des Kreislaufes der Wiedergeburten, innerhalb von Samsara gefangen und wenn es stirbt, wird es wieder neu. Durch das neue Werden wird es zur nächsten Wiedergeburt bekommen und eine neue Geburt bedeutet unweigerlich auch wieder Altern und Tod!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier noch einmal die zwölf Glieder der bedingten Entstehung im Überblick:&lt;br /&gt;- Nichtwissen bedingt die Gestaltungen&lt;br /&gt;- die Gestaltungen bedingen das Bewusstsein&lt;br /&gt;- aus dem Bewusstsein wird &lt;span title="das sind die geistigen Bestandteile: Empfindung, Wahrnehmung, Unterscheidungen und Bewusstsein"  style="color:#990000;"&gt;Name&lt;/span&gt; und &lt;span title="das ist der körperliche Bestandteil der Wesen"  style="color:#990000;"&gt;Form&lt;/span&gt; (nama-rupa)&lt;br /&gt;- Name und Form treten über die sechs Sinnesbereiche mit der Außenwelt in Kontakt&lt;br /&gt;- diesen Kontakt nennt man Berührung&lt;br /&gt;- die Berührung bedingt das Erfassen der Dinge und Erscheinungen&lt;br /&gt;- das Erfassen führt zum Durst&lt;br /&gt;- der Durst ist die Ursache des Anhaftens&lt;br /&gt;- das Anhaften bedingt das Werden&lt;br /&gt;- das Werden führt zur Geburt&lt;br /&gt;- die Geburt führt zu Alter und Tod&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111468181976926571?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111468181976926571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111468181976926571&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111468181976926571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111468181976926571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/die-zwlf-glieder-der-bedingten.html' title='Die zwölf Glieder der bedingten Entstehung'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111458768900983345</id><published>2005-04-27T09:39:00.000+02:00</published><updated>2005-04-27T09:41:29.010+02:00</updated><title type='text'>Enmei jiku Kannon-kyô</title><content type='html'>&lt;B&gt;Sutra in zehn Abschnitten mit der Fürbitte an den Bodhisattva Avalokiteshvara um ewiges Leben&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kanze'on&lt;br /&gt;Namu Butsu&lt;br /&gt;Yo Butsu u in&lt;br /&gt;Yo Butsu u en&lt;br /&gt;Buppôsô en&lt;br /&gt;Jô raku ga jô&lt;br /&gt;Chô nen Kanze'on&lt;br /&gt;Bo nen Kanze'on&lt;br /&gt;Nen nen ju shin ki&lt;br /&gt;Nen nen fu ri shin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;SMALL&gt;Oh, Du grenzenlos barmherziger Bodhisattva Avalokiteshvara,&lt;br /&gt;ich  nehme Zuflucht zu den Buddhas !&lt;br /&gt;Bitte hilf mir die Ursachen zu setzen, dereinst selbst ein Buddha zu werden,&lt;br /&gt;mich den Buddhas anzunähern,&lt;br /&gt;den Buddhas, dem Dharma, der Sangha,&lt;br /&gt;der Erleuchtung Verwirklichungen zu erlangen: Ewigkeit, Glückseligkeit, Absolutheit, Reinheit.&lt;br /&gt;Von morgens früh gedenke ich Deiner, Avalokiteshvara.&lt;br /&gt;Bis abends spät gedenke ich Deiner, Avalokiteshvara.&lt;br /&gt;Mit jedem Gedanken lasse ich Dein Bild neu in meinem Herzen aufgehen.&lt;br /&gt;Mit nicht einem einzigen Gedanken entferne ich mich wieder von Dir !&lt;/SMALL&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111458768900983345?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111458768900983345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111458768900983345&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111458768900983345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111458768900983345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/enmei-jiku-kannon-ky.html' title='Enmei jiku Kannon-kyô'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111454150149143868</id><published>2005-04-26T20:46:00.000+02:00</published><updated>2005-04-26T20:56:28.173+02:00</updated><title type='text'>Anguttara Nikâya III.33</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Also sprach der Erhabene:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"So soll man sich denn, Sâriputta, also üben:&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#333399;"&gt;'Bei diesem, ein Bewusstsein besitzendem Körper wie auch bei allen äußeren Vorstellungen sollen keinerlei Triebe des Ich und Mein, keinerlei Neigungen des Dünkels aufkommen; und jene Gemütserlösung und Weisheitserlösung wollen wir uns zu eigen machen, in deren Besitz verweilend einem keinerlei Triebe des Ich und Mein, keinerlei Neigungen des Dünkels aufsteigen können.'&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;So, Sâriputta, habt Ihr Euch zu üben!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;om bazara darama kiriku&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;( om vadjra dharma hrih )&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, grenzenlos Barmherziger,&lt;br /&gt;hilf mir, die unheilsamen Dinge in mir zu besiegen&lt;br /&gt;und den Dharma zu verwirklichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Namu Butsu, namu hô, namu sô !&lt;br /&gt;Namu daiji daihi Kanze'on-Bosatsu Makasatsu !&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#000099;"&gt;[ &lt;a href="http://www.palikanon.com/"&gt;Die Tipitaka online&lt;/a&gt; ]&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#990000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111454150149143868?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111454150149143868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111454150149143868&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111454150149143868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111454150149143868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/anguttara-nikya-iii33.html' title='Anguttara Nikâya III.33'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111449860538314691</id><published>2005-04-26T08:55:00.000+02:00</published><updated>2005-05-09T15:56:35.473+02:00</updated><title type='text'>Das Dharani der Senju-Kannon</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das Dharani des tausendarmigen Bodhisattva Avalokiteshvara&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#333399;"&gt;Om bazara darama kiriku&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(om vadjra dharma hrih)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Oh, allmitfühlender, grenzenlos barmherziger Bodhisattva Avalokiteshvara,&lt;br /&gt;bitte hilf mir, meine negativen karmischen Prägungen zu reinigen,&lt;br /&gt;bitte hilf mir,&lt;br /&gt;den Dharma zu sehen,&lt;br /&gt;den Dharma zu verstehen,&lt;br /&gt;dem Dharma zu folgen,&lt;br /&gt;den Dharma zu verwirklichen&lt;br /&gt;Mögen alle Wesen frei von Leiden sein !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein Dharani ist eine rituelle Formel, der magische Kräfte innewohnen, ähnlich eines Mantras (jap.: Shingon), aber sehr kurz gehalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111449860538314691?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111449860538314691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111449860538314691&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111449860538314691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111449860538314691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/das-dharani-der-senju-kannon.html' title='Das Dharani der Senju-Kannon'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111444594033328723</id><published>2005-04-25T16:15:00.000+02:00</published><updated>2005-04-26T12:30:02.106+02:00</updated><title type='text'>Meine Zufluchtnahme</title><content type='html'>Namu Butsu, namu Hô, namu Sô&lt;br /&gt;Namu daiji daihi Kanze'on-Bosatsu Makasatsu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zu Buddha - dem Erhabenen, dem Heiligen, dem vollkommen Erwachten !&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zum Dharma - der heiligen Lehre, die er uns verkündet hat !&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zur Sangha - der edlen Gemeinschaft der Jünger, die ihm nachfolgen !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nehme Zuflucht zum allmitfühlenden, grenzenlos barmherzigen Bodhisattva Avalokiteshvara Mahasattva!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen alle Wesen nur Glück erfahren ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111444594033328723?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111444594033328723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111444594033328723&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111444594033328723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111444594033328723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kanzeon.blogspot.com/2005/04/meine-zufluchtnahme.html' title='Meine Zufluchtnahme'/><author><name>Georg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13890327805230947261</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12422530.post-111443780960576737</id><published>2005-04-25T13:56:00.000+02:00</published><updated>2005-04-25T18:15:10.563+02:00</updated><title type='text'>Begrüßung</title><content type='html'>Hallo, Ihr Lieben !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute meinen Blog eröffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier soll sich alles um den Buddhismus drehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Ihr am Titel des Blogs erkennen könnt, steht der Blog im Zeichen der Kanze'on - auch bekannt als Kannon oder in China als Guanyin, im Indischen als Bodhisattva Avalokiteshvara: ein erleuchtetes Wesen, das allen anderen Wesen in seiner grenzenlosen Barmherzigkeit helfen will, ebenfalls die Erleuchtung zu erlangen und damit auszubrechen aus dem illusorischen Leben innerhalb des anfangslosen Kreislaufs der Wiedergeburten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, daß dieser Blog zu regem Gedankenaustausch führen wird und freue mich auf Eure Mitteilungen !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen alle Wesen den Dharma sehen...&lt;br /&gt;Herzlichst&lt;br /&gt;Georg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12422530-111443780960576737?l=kanzeon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kanzeon.blogspot.com/feeds/111443780960576737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12422530&amp;postID=111443780960576737&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12422530/posts/default/111443780960576737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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